Brown Bag Break an der Medizinischen Fakultät

Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Netzwerken, was das Zeug hält

Kann man Networking „lernen“? Wie nähert man sich einer Koryphäe im eigenen Fachbereich? Wie beginnt man, sein eigenes Netzwerk aufzubauen, und woher bekommt man irgendwann die Partner für ein (internationales) Verbundprojekt? Wieso kann es sich lohnen, auch mit Nichtwissenschaftlern, wie Vertreter der Industrie, von Stiftungen oder anderen gesellschaftlichen Akteuren, über die eigene Forschung zu sprechen? Wie wichtig ist ein Auslandsaufenthalt im Lebenslauf? Und woran erkennt man eigentlich den richtigen Zeitpunkt, um ein bisher erfolgloses Experiment gegebenenfalls abzubrechen?

Diese und andere Fragen diskutierten am 7. Juli im Translational Research Center ca. 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der FAU bei Snacks und Getränken mit internationalen Professoren. Dort fand zum insgesamt zweiten Mal das sogenannte Brown Bag Break an der Medizinischen Fakultät statt. Bei den Brown Bag Breaks, zu denen die verschiedenen Fakultäten der FAU reihum einladen, haben Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre über Fächer- und Nationengrenzen miteinander zu vernetzen.

Das Besondere an dieser Ausgabe: Das Brown Bag Break fügte sich ein in die internationale TRENAL Summer School der Medizinischen Klinik 4, so dass sich auch viele internationale Gäste unter die Teilnehmenden (und die Referenten) mischten. Im Anschluss an einen Impulsvortrag von Prof. Dr. M. Bailey, Reader an der University of Edinburgh, berichteten Prof. Dr. P. Aronson von der Yale University sowie Prof. Dr. A. Bozec von der Medizinischen Klinik 3 von ihren eigenen Erfahrungen zum Thema Networking und wissenschaftliche Karriereentwicklung. Im Anschluss an Vortrag und Paneldiskussion wandten die Teilnehmer das Gehörte sogleich an und knüpften Kontakte untereinander sowie zu den Referenten.

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