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Nobelpreisträger hat Fakultätshörsaal eingeweiht

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen (Foto: FAU/E. Malter)

In einer kleinen, feierlichen Einweihung wurde der Hörsaal der Medizinischen Fakultät eingeweiht. Der Dekan, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Schüttler, begrüßte die Ehrengäste, Prof. Dr. Dr. mult. Harald zur Hausen und seine Ehefrau, Frau Prof. Dr. Ethel-Michele de Villiers-zur Hausen, sowie die anwesenden Professoren und Emeriti der Medizinischen Fakultät. Der Hörsaal in dem über 200 Jahre alten Gebäude wurde aufwändig renoviert und ist seit 2017 das Herzstück der Fakultät. In ihm tagt der Fakultätsrat, hier finden die Kolloquien im Rahmen von Berufungsverfahren statt, und der Studiengang Medical Process Management nutzt ihn für seine Vorlesungen. Prof. zur Hausen hat die wissenschaftliche Ausrichtung der Medizinischen Fakultät bis in die heutige Zeit mitgeprägt.

Prof. zur Hausen freut sich über diese persönliche und unerwartete Ehrung und empfindet sie als persönliche Auszeichnung. Er kommt immer wieder gerne nach Erlangen zurück. Dass ein Hörsaal nun seinen Namen trägt, ist für ihn überrraschend. Gleichzeitig ist er aber froh, diese Auszeichnung noch zu Lebenzeiten erleben zu dürfen.

Anschließend enthüllten der Dekan und Prof. zur Hausen ein Portrait des Nobelpreisträgers, das zukünftig im Hörsaal hängen wird.

Der Studiendekan, Prof. Hans Drexler, sowie der Sprecher der Fachschaftsvertreter, Matthias Kaufmann, stellten den anwesenden Gästen dann kurz die neuen (und alten) Räumlichkeiten für die Studierenden vor:

  • die Lernräume im 4. Obergeschoss, die seit dem Wintersemester 2017/18 in Betrieb sind, wo den Studierenden zwei große Räume für Stillarbeit und 2 Gruppenräume zur Verfügung stehen;
  • das Simulationspatientenkrankenhaus SimPatiK, das sich im 1. Obergeschoss befindet und im kommenden Wintersemester in Betrieb genommen wird
  • sowie das Simulationszentrum der Anästhesiologischen Klinik, das der Dekan schon bald nach seiner Berufung nach Erlangen als Direktor der Anästhesiologischen Klinik initiierte.

Alle Anwesenden erhielten im Anschluss die Möglichkeit, diese Räume zu besichtigen und einigen Präsentationen dort (Myokardinfarkt, OP-Simulation, Versorgung nach Elektrizitätsunfall) beizuwohnen.