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Staatsexamensfeier Sommer 2018

Rezitation des Genfer Gelöbnisses

Am Samstag, den 14. Juli 2018, traf man sich wieder im Redoutensaal zur traditionellen Staatsexamensfeier der Humanmediziner, die es nun schon seit dem Wintersemester 2004 gibt; es war somit die achtundzwanzigste (das 25er-Jubiläum haben wir somit wieder verpaßt). Ein Organisationsteam, kristallisiert um Frau Kollegin Magdalena Kott und koordiniert von Frau Bochtler, wußte virtuos mit den vielen kleinen Hürden und Bodenwellen neuzeitlicher Eventlogistik umzugehen, wobei die Zusammenarbeit mit der Firma Nägel, der Hausherrin des Redoutensaals, stets von souveräner Kulanz geprägt, hervorzuheben ist.

Zu einer Fanfare, einem mächtigen Soundtrack aus einem neueren Film (war’s „Star Wars“ oder „Games of Thrones“?) zogen die jungen Kollegen (u.g.), für’s Publikum überraschend, aus dem Hintergrund (del fondo) des Redoutensaals ein und nahmen im Schoße ihrer Familien Platz. Der Medizinerchor unter der Leitung von Herrn Kollegen Havla umrahmte die Grußworte unseres Dekans und auch die weiteren Programmpunkte. Herr Kollege Hueber führte in seinem Festvortrag den Absolventen (u.g.) vor Augen, dass ihre natürlich-intelligente Kompetenz jener künstlichen des Diagnosecomputers in nichts nachstünde und sie diesen Gesellen als Helfer, nicht als Oberarztersatz nehmen sollten.

Das Bild zeigt die Lehrpreisträger (von links nach rechts: Prof. Dr. C. Ostgathe, Prof. Dr. M.R. Kesting, Prof. Dr. M. Wichmann, Prof. Dr. C. Bogdan, Dr. P. Spitzer, Prof. Dr. P. Betz, PD Dr. C. Hammer, Prof. Dr. O. Schöffski; sitzend: Prof. Dr. S. Kürten) mit dem Dekan, Prof. Dr. Dr. h.c. J. Schüttler.

Die Verleihung der Lehrpreise, die traditionell das Vorspiel zum Höhepunkt, der Verleihung der Staatsexamenszeugnisäquivalente an die Absolventen (u.g.), bildet, wurde diesmal von den aufmunternden Worten einer der Preisträger (u.g.), Frau Kollegin Kürten, der Nachfolgerin des Berichterstatters, geschmückt.

Die Übergabe der Staatsexamenszeugnisäquivalente (eines Glückwunschschreibens zum bestandenen Examen, des Hippokratischen Eides und des Genfer Gelöbnisses, nebst einem Flyer des Alumnivereins) in einer festlichen Urkundenmappe wurde, trotz der zahlreicher denn je erschienenen Absolventes*, durch eine geschickte Neuerung in gebotener Kürze, dennoch Würde gemeistert, indem die jeweils demnächst auf die Bühne gebetenen Absolventes durch eine projizierte Vorschau ihrer Namen avisiert wurden und so keine Verzögerung eintrat.

Berechtigter Applaus für das Organisationsteam der Staatsexamensfeier 2018.

Erstmalig wurden die Kolleginnen und Kollegen des „Orga“-Teams gemeinsam zur Überreichung auf die Bühne gebeten, gefolgt von den besonders erfolgreichen Absolventes und den weiteren. Anja Danzl und Alexander Schnell dankten im Namen aller Absolventen (u.g.) mit dem Bekenntnis „Wir sind Arzt“, und alle Absolventes sprachen feierlich das Genfer Gelöbnis in seiner neuesten Version.

Statt eines Schluß- und Dankeswortes gab es, wie auch letztes Mal, zwei Stücke bereits klassischer Musik (Beatles), dargeboten von Alexander Schnell (Baß), Manuel Schmidtlein (Klavier) und dem Berichterstatter (Gitarre). Der Medizinerchor schloß schwungvoll, Rainer Windhorst bannte alles auf feinst gepixelte Fotos, und der Abend nahm seinen beschwingten Verlauf.

Es war das letzte Mal, dass wir unsere Absolventen (u.g.) im ehrwürdigen Redoutensaal verabschiedeten. Die nächste Examensfeier wird in der wesentlich geräumigeren Heinrich-Lades-Halle inszeniert werden können, die Hausherrin wird dieselbe sein.

Das Bild zeigt die anwesenden Gäste der Staatsexamensfeier 2018Berichterstatter: W. Neuhuber

Glossar: u.g. = utriusque genus, die altrömische platzsparende Form des korrekten Genderns
*im Lateinischen ist Gendern ganz leicht!

alle Fotos: R. Windhorst