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Forschungsschwerpunkte

Kernkompetenzen in der Forschung

Fünf Forschungsschwerpunkte prägen die Universitätsmedizin in Erlangen. Translationale Forschung gelingt durch eine enge interdisziplinäre Verbindung von Grundlagenfächern und klinischen Fächern. Fächerübergreifende Verbundprojekte tragen zur Spitzenmedizin bei.

Worum geht es?

Fragenstellungen der Infektionsbiologie und immunologischen Abwehr, Entzündungsmechanismen, aber auch Autoimmunität und Transplantationsimmunologie stehen im Zentrum dieses Schwerpunktes.

Forschungsverbünde und Graduiertenprogramme mit Bundes- und Landesförderung

  • SFB 1181 „Schaltstellen zur Auflösung von Entzündung“ mit integriertem Graduiertenkolleg
  • TRR 130 „B-Zellen: Immunität und Autoimmunität“ mit integriertem Graduiertenkolleg
  • KFO 257 „Molekulare Pathogenese und optimierte Therapie von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen „CEDER““
  • KFO 262 „Der Tumormetabolismus als Modulator der Immunantwort und Tumorprogression“
  • GK 1660 „Schlüsselsignale der adaptiven Immunantwort“
  • Metabolic Impact on Joint and Bone Diseases (METARTHROS)
  • Bayerische Forschungsallianz: Forschungsverbund „Biomarker in der Infektionsmedizin“ (ForBIMed)

Europäische Projekte

  • APPROACH
  • Be the Cure (BTCure)
  • EAVI2020
  • Euro-TEAM— Towards early diagnosis and biomarker validation in arthritis management (Euro-TEAM)
  • Unraveling the interactions between the immune system and bone (OSTEOIMMUNE)
  • Post-infectious immune reprogramming and its association with persistance and chronicity of respiratory allergic diseases (PreDicta)
  • Reactive oxygen species (ROS) as elixirs against chronic disease: Oxidative regulatory mechanisms in T cells and neutrophils (REDOXIT)

Zentren und Forschungsinfrastrukturen

  • Erlanger Zentrum für Infektionsforschung (ECI)
  • Medical Campus Immunology Erlangen

Sprecher

Prof. Dr. Georg Schett

Worum geht es?

Durch ihren vielfach chronischen Verlauf betreffen Nieren- und Kreislauferkrankungen nicht nur große Patientenzahlen, sie verursachen zudem hohe sozioökonomische Folgekosten. Zugleich liegt in der frühen Diagnostik von Risikofaktoren die große Chance einer effektiven Prävention und in der Aufklärung von regenerativen Mechanismen die Chance einer früheren Rehabilitation nach Erkrankungen.

Verbünde und Graduiertenprogramme mit Bundes- und Landesförderung

  • German Chronic Kidney Disease (GCKD) Studie
  • Translational Kidney Research (TRENAL)

Europäische Projekte

  • Screening for chronic kidney disease (CKD) among older people across Europe (SCOPE)

Sprecherin

Prof. Dr. Kerstin Amann

Worum geht es?

Die experimentellen und klinischen Neurowissenschaften befassen sich in Erlangen besonders mit Themen der Reizleitung von Mechanismen der neuralen Signalübertragung über die Sensorik bis zur Reizverarbeitung und der Perzeption in der Schmerzforschung. Der Bereich Sensorik spiegelt sich besonders in der Glaukomforschung wider.

Forschungsverbünde und Graduiertenprogramme mit Bundes- und Landesförderung

  • Bayerischer Forschungsverbund „Humane induzierte pluripotente Stammzellen“ (ForIPS)
  • GK 2162 „Entwicklung und Vulnerabilität des Zentralnervensystems“

Europäische Projekte

  • Clonidine for sedation of paediatric patients in the paediatric intensive care unit (CloSed)
  • Development and epilepsy – strategies for innovative research to improve diagnosis, prevention, and treatment in children with difficult to treat epilepsy (DESIRE)
  • MicroRNA in the pathogenesis, treatment, and prevention of epilepsy (EpiMiRNA)
  • Mechanisms and treatment of migraine and its chronification (EUROHEADPAIN)
  • European multicentre, randomised, phase III clinical trial of hypothermia plus best medical treatment versus best medical treatment alone for acute ischaemic stroke (EuroHYP-1)
  • GAbapentin in paediatric pain (GAPP)

Zentren und Forschungsinfrastrukturen

Interdisciplinary Center for Neuroscience (ICN)

Sprecher

Prof. Dr. Dieter Chichung Lie

Worum geht es?

Die Tumorforschung befasst sich in Erlangen hauptsächlich mit folgenden Krebserkrankungen: Brustkrebs, Leukämien und Lymphome, Lungenkrebs, Melanom, Nierenzellkarzinom und kolorektales Karzinom. Die Spitzenstellung der Forschung und ihre schnelle Übertragung in Therapie und Diagnostik wird durch ein Schwerpunktprogramm der Deutschen Krebshilfe in Form des Comprehensive Cancer Center Erlangen-Europäische Metropolregion Nürnberg (CCC ER- EMN) unterstrichen.

Forschungsverbünde und Graduiertenprogramme mit Bundes- und Landesförderung

  • KFO 262 „Der Tumormetabolismus als Modulator der Immunantwort und Tumorprogression“
  • FOR 2127 „Selektion und Adaptation während der metastatischen Krebsprogression“
  • FOR 2438 „Zellplastizität bei der Entstehung von Darmkrebs“
  • MelEVIR – Melanoma, Extracellular Vesicles and Immune Response

Europäische Projekte

  • EEC-EURO EWING consortium: International clinical trials to improve survival from Ewing sarcoma

Zentren und Forschungsinfrastrukturen

  • Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN (CCC Erlangen-EMN)

Sprecher

Prof. Dr. Thomas Brabletz

Worum geht es?

Die in der Medizintechnik betriebenen experimentellen Entwicklungen und klinischen Applikationen strahlen nicht nur von der Medizinischen in die Technische und Naturwissenschaftliche Fakultät aus, sondern sind auch mit dem industriellen Schwerpunkt Medizintechnik im Raum Erlangen hervorragend verknüpft. Insbesondere die Themen Augenheilkunde, bildgebende Diagnostik, horizontale Innovationen, intelligente Sensorik und Therapiesystheme sind in Erlangen stark vertreten.

Forschungsverbünde und Graduiertenprogramme mit Bundes- und Landesförderung

  • BMBF Spitzencluster Medical Valley EMN
  • International Max Planck Research School for Optics and Imaging
  • Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT)
  • BMBF Medizininformatik-Initiative: MIRACUM
  • MelEVIR – Melanoma, Extracellular Vesicles and Immune Response

Europäische Projekte

    • EIT Health
    • Nanomedicine for target-specific imaging and treatment of atherosclerosis: development and initial clinical feasibility (NanoAthero)
    • APPROACH
    • SPP 1395 „Informations- und Kommunikationstheorie in der Molekularbiologie“
    • Electronic health Records System for Clinical Research (EHR4CR)
    • European Medical Information Framework (EMIF)

Zentren und Forschungsinfrastrukturen

  • Imaging Science Institute (ISI)
  • Medizintechnisches Test- und Anwendungszentrum (METEAN) des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen
  • Zentralinstitut für Medizintechnik (ZiMT)
  • Interdisziplinäres Zentrum für augenheilkundliche Präventivmedizin und Imaging (IZPI)

Sprecher

Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch

Die Medizinische Fakultät ist darüber hinaus maßgeblich an den universitären Wissenschaftsschwerpunkten „Molekulare Lebenswissenschaften und Medizin“, „Medizintechnik“ sowie „Optik und Optische Technologien“ beteiligt. Hier findet in Forschungsverbünden eine enge Verknüpfung mit Einrichtungen der Technischen und Naturwissenschaftlichen Fakultät statt.