Chronischer Juckreiz – fachsprachlich Pruritus – betrifft bis zu 25 Prozent der Bevölkerung im Lauf des Lebens, wird aber oft unterschätzt. Im Rahmen eines translationalen Projekts hat sich deshalb jetzt die erste Forschergruppe Deutschlands zusammengeschlossen.
Obwohl die Symptome der tödlichen Huntington-Krankheit oftmals erst im Alter von 30 Jahren oder sogar später auftreten, wirkt das verursachende, mutierte Gen schon in der Kindheit. Diesen Rückschluss lassen neueste Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern der FAU sowie der Universitäten Cardiff und Lund zu.
Immer mehr alte Menschen leiden an Mangelernährung. Besonders betroffen sind Unverheiratete und allein Lebende. Auch wer Probleme beim Gehen oder Treppensteigen hat oder vor Kurzem im Krankenhaus war, leidet häufiger an Mangelernährung. Das ist das Ergebnis einer Metaanalyse von Prof. Dr. Dorothee Volkert vom Institut für Biomedizin des Alterns.
Bioprinting nennt man den 3-D-Druck von gewebeähnlichen Strukturen. Die Plastisch- und Handchirurgischen Klinik ist an einem DFG-geförderten Projekt zur Entwicklung von funktionalen Gewebemodellen beteiligt.
Behandlungsmöglichkeit Immuntherapie: Wissenschaftlern der Molekular-Pneumologischen Abteilung ist der Nachweis gelungen, dass ein bestimmtes Protein im Zellkern wesentlich zur Bekämpfung von Lungenkarzinomen beiträgt.
Schwarzer Hautkrebs und Leberkrebs zählen zu den Krebsarten, die in westlichen Ländern am häufigsten zum Tod führen. Drei Forschergruppen vom Institut für Biochemie haben nun gemeinsam einen Mechanismus aufgedeckt, der von großer Bedeutung für zukünftige Therapiestrategien ist.
Immunologen der FAU haben gezeigt, dass ILC2, eine Gruppe seltener lymphoider Zellen, eine Schlüsselrolle bei der Entstehung entzündlicher Arthritis spielen. Die Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei der Behandlung von Rheuma begründen.
In den kommenden sechs Jahren arbeiten Wissenschaftler aus ganz Deutschland eng zusammen, um Knochenmetastasen nach einer vorherigen Brust- oder Prostatakrebserkrankung frühzeitig zu erkennen und deren Entstehung zu verhindern. Insgesamt 7,8 Millionen Euro stehen für das DFG-Schwerpunktprogramm zur Verfügung. Die FAU ist mit einem Projekt beteiligt.