Beendete Forschungsverbünde & Projekte

Inhalt des SFB/TRR 225 ist die Erforschung der Grundlagen der Biofabrikation und ihres systematischen Einsatzes mit dem Ziel der Herstellung von funktionalen humanen Gewebemodellen (12-Jahres-Perspektive).

Der SFB 643 „Strategien der zellulären Immunintervention“ (Forschungsbericht SFB 643) besteht seit Juli 2004, Ende 2012 wurde die dritte Förderperiode (2013 bis 2016) von der DFG genehmigt. Das gemeinsame langfristige Forschungsziel ist die erfolgreiche Umsetzung immunologischen Wissens in Behandlungsverfahren, die auf einer Manipulation des Immunsystems, d. h. auf Immunintervention beruhen. Die Umsetzung von Ergebnissen der immunologischen Grundlagen- und präklinischen Forschung in die Klinik ist von beträchtlicher sozialer und ökonomischer Bedeutung. Immunologische Mechanismen spielen bei vielen Erkrankungen eine zentrale Rolle. Sie stellen einen Ansatzpunkt zur Entwicklung neuer Therapien von Krebs und entzündlichen Autoimmunerkrankungen dar, die sicherer, effektiver und kostengünstiger sein werden als die zurzeit zur Verfügung stehenden Strategien. Das Forschungsprogramm umfasst drei stark vernetzte Schwerpunkte: A) die Immunologischen Grundlagen, B) die Immunintervention im Tiermodell und C) die therapeutische Applikation im Menschen.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. G. Schuler, Hautklinik

Der seit Januar 2009 bestehende SFB 796 „Steuerungsmechanismen mikrobieller Effektoren in Wirtszellen“ (Forschungsbericht SFB 796), der im Jahr 2012 erfolgreich für eine neue Förderperiode begutachtet wurde, hat als gemeinsames Ziel die Entschlüsselung der molekularen Mechanismen der Interaktion zwischen mikrobiellen Pathogenitäts- und Wirtsfaktoren und die Entwicklung neuartiger Strategien der Immunisierung und Intervention auf Basis der erarbeiteten Wechselwirkungs-/Erkennungsmechanismen. Hierzu sollen zum einen Interaktionen zwischen bekannten Pathogenitätsfaktoren (z. B. bakteriellen Typ III-Effektoren, viralen Transportproteinen) und deren Zielstrukturen molekular beschrieben werden. Zum anderen sollen neue Pathogenitätsfaktoren und deren Funktion für die Pathogenese (z. B. Proteaseaktivität) untersucht werden.
Der von der Naturwissenschaftlichen Fakultät initiierte SFB ist interfakultär angelegt. Neben Arbeitsgruppen aus der Medizinischen und Naturwissenschaftlichen Fakultät ist auch das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) beteiligt. Durch Einbeziehung pflanzlicher und humaner Systeme wird ein breites Spektrum möglicher Interaktionen abgedeckt, wodurch universelle und spezifische Mechanismen der Pathogenese erkannt werden sollen. Die Integration pflanzlich- und humanorientierter Arbeitsgruppen, die sich mit der Aufklärung grundlegender Mechanismen der Pathogen-Wirtsinteraktion beschäftigen, sowie die Einbindung einer zentralen Technologieplattform zur Untersuchung von Struktur-Funktionsbeziehung machen den innovativen Charakter des SFB aus. Aktuell umfasst der SFB 16 verschiedene Projekte, die sich in drei untereinander vernetzte Schwerpunkte einteilen lassen:

  1. strukturelle Basis molekularer Interaktionen,
  2. Reprogrammierung zellulärer Prozesse und
  3. Replikationsstrukturen und Transportprozesse

Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. T. Stamminger, Virologisches Institut

Entzündung ist die Antwort des Körpers auf jegliche Form von Gewebestress und -schädigung. Im Sonderforschungsbereich SFB 1181 „Schaltstellen zur Auflösung von Entzündung“ (Forschungsbericht SFB 1181) an der FAU gehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen der Medizin und Biologie den grundlegenden Mechanismen der Auflösung der Entzündungsreaktion auf die Spur und testen diese auf ihre klinische Bedeutung. Die DFG fördert den SFB mit rund 14,1 Millionen Euro.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. G. Schett, Medizinische Klinik 3

Im SFB 1350 hat sich ein interdisziplinäres Team von Nierenforschern aus Regensburg und Erlangen das ambitionierte Ziel gesetzt, die Pathophysiologie und die krankheitsrelevanten Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Zelltypen in der Niere zu erforschen. Durch die Verknüpfung von Grundlagenforschung und klinischer Forschung sollen entscheidende Zusammenhänge der Nierenfunktion und Krankheitsmechanismen aufgeklärt werden, um so einen Beitrag zur Entwicklung neuer Therapiekonzepte zu liefern. Die DFG fördert den SFB 1350 mit circa 11,3 Millionen Euro.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. K. Amann, Nephropathologische Abteilung

Das interdisziplinäre Schwerpunktprogramm „Osteoimmunologie – IMMUNOBONE – A Program to Unravel the Mutual Interactions between the Immune System and Bone“ (Forschungsbericht SPP 1468) erforscht das molekulare, zelluläre und klinische Zusammen- und Wechselspiel zwischen dem körpereigenen Immun- und Knochensystem. Das Verbundprojekt startete 2010 mit 26 Teilprojekten und einem Fördervolumen von insgesamt 7,3 Millionen Euro in die erste Förderperiode. Nach erfolgreicher Begutachtung Anfang 2013 ist das Schwerpunktprogramm für eine weitere, dreijährige Förderperiode von der DFG bewilligt worden. Der interdisziplinäre Verbund setzt sich seitdem aus 20 Arbeitsgruppen von 15 verschiedenen Forschungseinrichtungen aus den Bereichen osteologischer Orthopädie, Rheumatologie und Immunologie zusammen.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. G. Schett, Medizinische Klinik 3

In der Mitte des 20. Jahrhunderts haben sowohl die Nachrichtentheorie als auch die Molekulargenetik einen dramatischen Durchbruch erlebt, nämlich durch die Begründung der Informationstheorie durch Shannon im Jahr 1948, die zur heutigen Informations- und Kommunikationsgesellschaft geführt hat und durch die Entdeckung der DNA-Doppelhelix-Struktur durch Watson und Crick im Jahr 1953, die am Beginn der heutigen molekularen Genetik und ihren Anwendungen in der Medizin steht. Die Information auf der DNA wird abgelesen und übertragen, vervielfältigt, verändert (Mutationen) und dient zur Steuerung vieler Prozesse in und zwischen Zellen. Alle diese Vorgänge können mithilfe informationstheoretischer Modelle und Verfahren beschrieben und analysiert werden.
Obwohl in der Bioinformatik in den letzten Jahren zahlreiche richtungsweisende Forschungsergebnisse erzielt wurden, sind wir überzeugt, dass Informations- und Kommunikationstheoretiker gemeinsam mit Biologen und Medizinern zusätzliche Beiträge zum besseren Verständnis zellkommunikativer Vorgänge leisten können. Da die Informationsübertragung und die Codierungstheorie in der Informationstheorie abstrakt, d. h. unabhängig von der konkreten Realisierung, behandelt werden, ist zu erwarten, dass die Konzepte, Modelle und Ergebnisse sich auf molekulare Kommunikationsvorgänge anwenden lassen.
Deshalb sollen in diesem Schwerpunktprogramm ausschließlich interdisziplinäre Verbundprojekte zwischen Informations- und Kommunikationstheoretikern einerseits und Biologen und Medizinern andererseits gefördert werden. Die moderne Biologie, von vielen als Leitwissenschaft des 21. Jahrhunderts bezeichnet, befindet sich in einem Umbruch. Die Flut neuer Daten erfordert eine Integration der traditionellen Biologie mit anderen Wissenschaften. Neue theoretische Konzepte, moderne Methoden der Datenanalyse und mathematische Modelle werden eine strategische Rolle in der Molekularbiologie spielen, und dies ist nur durch eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zu erreichen. Das Schwerpunktprogramm 1395 soll dazu dienen, diese interdisziplinäre Zusammenarbeit anzuregen und zu fördern.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. H. Sticht, Institut für Biochemie

Die DFG fördert seit 2008 eine fakultätenübergreifende Forschergruppe (Forschungsbericht FOR 832) mit dem Themenschwerpunkt „Regulatoren der humoralen Immunantwort“ mit einem Gesamtvolumem von zwei Millionen Euro. An der Forschergruppe beteiligen sich sieben Wissenschaftler aus dem Institut für Biologie (Naturwissenschaftlichen Fakultät, drei Projekte) und dem UK Erlangen (Medizinische Fakultät, vier Projekte). Fünf der sieben beteiligten Projektleiter, sowohl Naturwissenschaftler als auch Mediziner, sind am NFZ angesiedelt. Die sieben Projekte erforschen in enger Kooperation die molekularen Schaltkreise, die an der Kontrolle und Regulation der Antikörper-produzierenden B-Lymphozyten beteiligt sind unter der Verwendung von Zellkultur- und Mausmodellen. Regelmäßige Treffen (z. B. im monatlichen B-Zell-Club), ein gemeinsames Konzept der Promovierendenausbildung analog dem Programm des ausgelaufenen GK 592 („Lymphozyten: Differenzierung, Aktivierung und Deviation“), die Mitarbeit an Betreuungskommissionen für Promovierende sowie wissenschaftliche Kolloquien (B-Zell-Retreat) fördern zusätzlich das gemeinsame wissenschaftliche Ziel.

Der Prozess der Stimmentstehung und auftretende Kausalitäten sind weder bei der gesunden noch bei der erkrankten Stimme völlig verstanden. Das Ziel der interdisziplinären Forschergruppe (Forschungsbericht FOR 894) ist es, ein fundiertes physikalisches Verständnis normaler und pathologischer Stimmlippendynamik und des daraus resultierenden akustischen Signals zu erhalten. Die menschliche Stimmgebung ist ein Schallmuster, das von einem komplexen Strömungsvorgang mit bewegter Geometrie erzeugt wird. In der physikalischen Analyse solcher Vorgänge gibt es nicht immer einen einzelnen, umkehrbar eindeutigen Weg der Modellbildung. Die methodische Vorgehensweise soll aus Sicht verschiedener Fachgebiete den Schlüssel zum Verständnis der Gesamtheit liefern. Die Erkenntnisse aus den Ergebnissen lassen sich somit gegenseitig ergänzen, überprüfen und verifizieren. In der internationalen Strömungsforschung und Stimmbildung stehen diese unterschiedlichen Ansätze derzeit isoliert nebeneinander. Die FOR 894 hat somit eine internationale Vorreiterrolle inne. Zur Koordination und Leitung der höchst interdisziplinären Gruppe wurde im Zentralprojekt eine von der DFG finanzierte W2-Forschungsprofessur Computational Medicine etabliert. Die wissenschaftliche Leitung hat Herr Prof. Dr.-Ing. M. Döllinger inne.
Im Förderzeitraum wurden durch FOR 894 mehr als 50 Publikationen in gelisteten wissenschaftlichen Zeitschriften und über 130 Konferenzbeiträge veröffentlicht. Fünf Mitglieder der FOR 894 wurden erstmalig auf Professuren berufen, weiteren zweien wurde der Titel apl. Professor verliehen. Zwei Mitglieder habilitieren sich. Weiterhin wurden über 20 medizinische und neun technische Doktorarbeiten während der Förderphase angefertigt.

Die ortsungebundene Forschergruppe 1228 (Forschungsbericht FOR 1228) wird seit November 2009 durch die DFG gefördert. Ziel ist die Aufklärung der molekularen Krankheitsprozesse, die zu der progressiven Herz- und Skelettmuskelschädigung bei myofibrillären Myopathien führen. In diesen Forschungsverbund aus ärztlichen, biologischen und biochemischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind 13 Arbeitsgruppen aus Erlangen, Bonn, Bochum, Köln, Heidelberg, Ulm und Wien eingebunden. Nach einer positiven Evaluation der Forschergruppe im Juli 2012 wurde eine zweite Förderperiode bis zum November 2015 bewilligt. Die Fördersumme der DFG für die sechsjährige Laufzeit der Forschergruppe beträgt 3,6 Millionen Euro.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. R. Schröder, Neuropathologisches Institut

Ziel der Forschergruppe FOR 2127 ist die systematische Analyse der metastatischen Krankheitsprogression. Im Zentrum steht die Erforschung der evolutionären Prozesse, die zur frühen Koloniebildung und zum Auswachsen einer Metastase, aber auch zur Resistenzbildung gegen selektive Therapien führen. Es wird untersucht, wie die Tumorzellen sowohl intrinsischen (cellular failsafe) wie auch extrinsischen, das heißt durch die Mikroumgebung ausgeübten Kontrollmechanismen bei der Metastasierung entgehen. Hierfür werden von den Projektpartnern zahlreiche Technologien bereitgestellt, die eine umfassende Analyse lege artis erlauben. Es werden genomische, epigenomische und transkriptomische Veränderungen erfasst und in einen Zusammenhang mit dem zellulären Stammbaum der Krebsausbreitung gesetzt.  Ebenso werden die zellulären Interaktionen zwischen Immunzellen und Zellen der metastatischen Nischen untersucht. Für die erste Antragsperiode steht die Ermittlung fundamentaler Prinzipien in zwei transgenen Mausmodellen für das Mammakarzinom und das Melanom im Fokus, um anschließend gezielte Hypothesen und Erkenntnisse an Proben von Patientinnen und Patienten zu überprüfen.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. A. Bosserhoff, Dr. S. Kuphal, Institut für Biochemie

Adhesion-type G protein-coupled receptors form a large class of seven-transmembrane spanning (7TM) receptors. 7TM receptors have proven the linchpin for countless physiological functions and a treasure trove for modern pharmaceutical intervention. Adhesion GPCRs appear in stark contrast to the rest of the 7TM receptor superfamily. Despite their abundance, remarkable size and molecular structure facilitating cell and matrix contacts in a variety of organ systems, adhesion GPCR are by far the most poorly understood 7TM receptor class. Neither the general biological and pharmacological properties of adhesion GPCR are known, nor have they been utilized yet in biomedicine. The FOR 2149 will revolve around the central point of adhesion GPCR biology: How do adhesion GPCR signal? This quintessential question will be targeted from different angles by a research team of unique composition and with a wide scope of expertise encompassing physiology, biochemistry, structural biology, pharmacol­ogy, and nanoscopic imaging techniques. Importantly, the strengths of invertebrate and vertebrate models are used to synergize efforts in linking molecular steps in adhesion GPCR signaling to physiological processes governed by these unusual receptors. Specific care is dedicated to interlock the projects not only methodologically, but especially at the conceptual level to facilitate the extraction of general principles of adhesion GPCR signaling. We aim to understand an entire molecule class with pivotal roles in health and disease, whose molecular logic of signaling is highly sought-after.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. F.B. Engel, Nephropathologische Abteilung

Die DFG finanziert seit Juli 2016 eine neue Forschergruppe zum Darmkrebs mit 3,5 Millionen Euro für zunächst drei Jahre. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Erlangen, Frankfurt und Regensburg untersuchen im Rahmen der Forschergruppe „Cell Plasticity in Colorectal Carcinogenesis“ (FOR 2438) gemeinsam grundlegende Mechanismen zur Entstehung des Darmkrebses. Die Forscher der FOR 2438 untersuchen mit Hilfe komplementärer Ansätze die komplexen molekularen und zellulären Zusammenhänge im Mikromilieu des Darmkrebses, um daraus neue Therapiekonzepte abzuleiten (Forschungsbericht FOR 2438).
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. Markus Neurath, Medizinische Klinik 1

Die Klinische Forschergruppe 257: CEDER (Forschungsbericht KFO 257-CEDER) wurde 2012 an dem Universitätsklinikum Erlangen eingerichtet und wird seitdem von der DFG gefördert. Thema ist die molekulare Pathogenese und optimierte Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED; Colitis ulcerosa und Morbus Crohn).
Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind die Prototypen in Schüben verlaufender chronischer Entzündungen des Darms. Forschungsergebnisse der letzten Jahre haben zu der Erkenntnis geführt, dass neben Umwelt- und genetischen Faktoren eine fehlgesteuerte Aktivierung des intestinalen Immunsystems gegenüber der Darmflora ein zentraler pathogenetischer Faktor für die Krankheitsentstehung ist. Ziel der KFO 257 ist es, Konzepte zur Entstehung von CED zu erarbeiten und experimentell zu überprüfen, um auf der Basis dieser Erkenntnisse neue diagnostische und therapeutische Verfahren für das klinische Management dieser Erkrankungen zu entwickeln. Der translationale Forschungsansatz erfolgt in einer engen Interaktion zwischen klinisch-wissenschaftlich tätigen CED-Spezialisten und experimentell ausgewiesenen Grundlagenwissenschaftlern am Standort Erlangen. Unter anderem werden innovative Konzepte zur Beeinflussung von Angiogenese, mukosaler Wundheilung und aberranten Immunantworten erarbeitet und experimentell evaluiert. Darüber hinaus sollen Methoden zur verbesserten, individualisierten Diagnostik und Therapie der CED entwickelt und die molekularen Wirkmechanismen etablierter Therapien erforscht werden. Gelingt es der KFO 257, präklinisch erfolgreiche Therapiekonzepte zu entwickeln, wird die Erprobung in klinischen Studien angestrebt.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. C. Becker, Medizinische Klinik 1

Der Bayerische Forschungsverbund ForIPS (Forschungsbericht ForIPS) hat als zentrales und langfristiges Ziel, humane zelluläre Krankheitsmodelle und neue Interventionsstrategien für sporadisch auftretende und chronische Erkrankungen des Gehirns zu etablieren, mit dem Schwerpunkt auf das idiopathische Parkinson-Syndrom. Im Zentrum von ForIPS steht das Zentralprojekt am UK Erlangen, das neben der Bereitstellung von humanen, induzierten pluripotenten Stammzellen von Parkinson-Patienten und Kontrollpersonen sowie deren zellulären Derivate inklusive der DNA und RNA als Hauptaufgabe komplementäre, nicht in das Genom integrierende Reprogrammierungsstrategien entwickelt. Die Reprogrammierung von ausgereiften Körperzellen zu induzierten pluripotenten Stammzellen zählt zu den innovativsten biomedizinischen Entwicklungen der letzten Jahre (Nobelpreis für Medizin 2012). Dabei werden aus einer Hautprobe der Patienten gewonnene Fibroblasten zunächst zu Stammzellen reprogrammiert, d. h. in ein Stadium der Pluripotenz zurückgesetzt, und anschließend gezielt in organspezifische, in diesem Falle Nervenzellen, ausgereift. Mit dieser Technologie generiert der Forschungsverbund Nervenzellen von betroffenen Patienten. Diese Zellen dienen als Modell zur Analyse der Krankheitsursachen des Parkinson-Syndroms und dienen der Entwicklung von neuen Behandlungsstrategien.
Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. J. Winkler, Molekular-Neurologische Abteilung

Die Klinische Forschergruppe KFO 262 analysiert den stark veränderten Stoffwechsel von Tumorzellen und seinen Einfluss auf das Immunsystem, um konkrete therapeutische Angriffspunkte in Stoffwechselwegen zur Hemmung des Tumorwachstums und Reaktivierung des Immunsystems zu identifizieren. Von den sieben geförderten Projekten beschäftigen sich zwei mit der Rolle des bei Tumoren gesteigerten Glucose- und Glutaminstoffwechsels und der damit einhergehenden vermehrten Bildung und Sekretion von Milchsäure. Dabei soll nicht nur untersucht werden, wie Milchsäure die Aktivität von Immunzellen und deren Eindringen in Tumoren unterdrückt, sondern es sollen auch therapeutische Ansätze zur Blockade der Bildung von Milchsäure in Zellkultur und Tierversuch erprobt werden. Ferner wird der Einfluss von Tumormilchsäure auf die Sekretion von Tumorwachstum fördernden Verbindungen und die Regulation von natürlichen Killerzellen durch Sternzellen in der Leber untersucht.
Im Mittelpunkt der Forschung steht auch 5’-Methylthioadenosin (MTA). Die Gewebskonzentrationen von MTA, einem wichtigen Intermediär des Methionin- und Polyaminstoffwechsels, sind bei vielen Tumoren aufgrund einer Defizienz der Methylthioadenosin-Phosphorylase (MTAP) erhöht. Die Bedeutung erhöhter MTA-Spiegel liegt nicht nur in der Blockade der zellulären Antwort auf Interferone, sondern auch in der Stimulation der migratorischen Aktivität von Krebszellen und der immunsuppressiven Wirkung auf T-Lymphozyten. Ziel ist es, durch den Einsatz geeigneter Inhibitoren des MTAP/MTA-Signalweges das metastatische Potenzial von Krebszellen zu reduzieren und über eine Wiederherstellung der tumorspezifischen T-Zellfunktion die Effektivität zellulärer immuntherapeutischer Ansätze bei Melanom und Nierenzellkarzinom zu verbessern.
Gegenstand der Untersuchungen ist auch das Hitzeschockprotein Hsp90, das eine essenzielle Rolle bei der Stabilisierung von Proteinen spielt, die unter anderen als Regulatoren von Stoffwechsel und Blutgefäßneubildungen in Tumoren fungieren. Die medikamentöse Blockade von Hsp90 stellt daher einen interessanten Ansatz in der Tumortherapie dar, und die geplanten Untersuchungen zum Einfluss von Hsp90-Inhibitoren auf den Tumorstoffwechsel sollen die Basis für den klinischen Einsatz dieser Inhibitoren bei Tumoren des Magen-Darm-Traktes schaffen.
Schließlich beschäftigen sich zwei Projekte mit der Entwicklung und Bereitstellung von empfindlichen Methoden für die quantitative Bestimmung von Stoffwechselprodukten und deren Umsatz in Zellen und Geweben sowie von Peptiden und Proteinen, welche bei der Vermittlung von tumorspezifischen Veränderungen des Stoffwechsels auf Progression und Entkommen der Tumoren vom Immunsystem eine wesentliche Rolle spielen.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. A. Mackensen, Dr. M. Aigner,  Medizinische Klinik 5

Das GK 1071 „Viren des Immunsystems“ diente der strukturierten, international ausgerichteten Ausbildung naturwissenschaftlicher, aber auch medizinischer Promovierender. Getragen wurde es von einer langjährigen interdisziplinären Kooperation zwischen Wissenschaftlern der Medizinischen und Naturwissenschaftlichen Fakultäten der FAU. Die Besonderheit des GK 1071 war ein integriertes Austauschprogramm mit der Harvard Medical School (HMS). Dabei konnten Erlanger Absolventinnen und Absolventen mit einem naturwissenschaftlichen oder molekularmedizinischen Abschluss ihre Doktorarbeit im Labor eines beteiligten Professors in Boston anfertigen und damit an der FAU promovieren. Gemeinsame Retreats bildeten die Grundlage für einen intensiven Austausch zwischen den Hochschullehrern und Promovierenden aus Erlangen und Boston. Dieser direkte Kontakt verstärkte das Betreuungsprogramm und vermittelte den Kollegiaten einen unmittelbaren Einblick in den Wissenschaftsbetrieb einer der weltweit führenden Universitäten. Die dadurch erzielte Internationalisierung erweiterte die Wettbewerbsfähigkeit der Promotionsvorhaben und auch die beruflichen Perspektiven der Kollegiaten.
Zweite Förderperiode: 2009 – 2013.

B-Zellen sind ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Immunsystems: Dringen Krankheitserreger in den Körper ein, schütten diese Zellen Antikörper aus, die die Eindringlinge bekämpfen. Die Wissenschaftler im Transregio-SFB „B-Zellen: Immunität und Autoimmunität“ (TRR130) untersuchen, was die B-Zellen dazu bringt, Antikörper zu produzieren und wie diese für lange Zeit in hohem Spiegel ausgeschüttet werden.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. H.J. Jäck, PD Dr. D.A. Mielenz (Molekular-Immunologische Abteilung), Prof. Dr. D. Vöhringer (Infektionsbiologische Abteilung)

Am 26.01.2010 wurde das Medical Valley EMN (Forschungsbericht Medical Valley) mit seinem Antrag „Exzellenzzentrum für Medizintechnik“ als einer von fünf Gewinnern im Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF bekannt gegeben. Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal des Spitzenclusters Medical Valley EMN liegt in der gemeinsamen Zielsetzung aller industrieller und akademischer Clusterpartner, nur Produkte, Dienstleistungen und Lösungen forschungsbasiert und interdisziplinär weiterzuentwickeln, die helfen, die Effektivität und Effizienz der Gesundheitsversorgung überprüfbar zu verbessern.
Im Rahmen einer begleitenden Evaluation werden die Umsetzung der Clusterstrategie wie auch die Fortschritte hinsichtlich der Erreichung der gesteckten Ziele regelmäßig überprüft. Die insgesamt 45 Spitzencluster-Projekte leisten hierzu entscheidende Beiträge. Innerhalb von zehn exemplarisch ausgewählten Projekten wurde der jeweilige Beitrag zur Steigerung der Effizienz der Gesundheitsversorgung abgeschätzt. In der Summe ergibt sich potenziell allein für Deutschland eine Reduktion der Gesundheitsausgaben von mehr als 1,4 Milliarden Euro pro Jahr bei zumindest gleichbleibender Qualität der Gesundheitsversorgung. Die Produkte und Dienstleistungen, die in den Projekten entwickelt werden, sind aufgrund ihrer Innovationshöhe sehr wettbewerbsfähig und damit geeignet, Marktanteile zu gewinnen. Das geschätzte Umsatzpotenzial für einige der Produkte und Dienstleistungen liegt bereits bei fast 2,9 Mrd. Euro im Zeitraum 2015 – 2020. Die Projektideen führten schon zu mehr als 40 erteilten Patenten und über 80 weiteren Patentanmeldungen, und die Projektergebnisse wurden in über 350 Publikationen veröffentlicht.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. Dr. h.c. J. Schüttler, Anästhesiologische Klinik

Die molekulare Medizin hat durch den wissenschaftlich-technischen Erkenntnisgewinn in den letzten Jahren einen nachhaltigen Entwicklungsschub erhalten. Eine bestehende Herausforderung ist es, die Erkenntnisse der Grundlagenforschung für die klinische Praxis nutzbar zu machen. Die Etablierung von verlässlichen diagnostischen und prognostischen Markern für eine leistungsfähige molekulare Diagnostik steht bei vielen Erkrankungen erst am Anfang. Einer der wesentlichen Engpässe ist die Validierung von potenziellen Biomarkern, welche langfristig eine Therapieindividualisierung ermöglichen sollen. Es ist zu erwarten, dass eine bessere Verknüpfung der Resultate aus der Grundlagenforschung mit klinischen Befunden aus gut charakterisierten Patientenkohorten die Entwicklung und Validierung neuer Marker beschleunigen wird. Das BMBF hat zu diesem Zweck den Förderschwerpunkt „Molekulare Diagnostik“ (Forschungsbericht Molekulare Diagnostik) etabliert. Das Programm soll die molekulardiagnostische Forschung in Deutschland stärken und die Umsetzung der Ergebnisse der Grundlagenforschung zu einem medizinisch nutzbaren und wirtschaftlich verwertbaren Produkt oder Verfahren beschleunigen.

METARTHROS ist ein nationales Verbundprojekt, in dem die Wechselwirkungen zwischen dem Stoffwechsel- und Gelenkerkrankungen erforscht werden. Aktuelle Forschungsergebnisse weisen auf einen Zusammenhang zwischen Gelenkerkrankungen, wie rheumatoide Arthritis und Stoffwechselerkrankungen oder Diabetes mellitus und Übergewicht, hin. Zugrundeliegende Mechanismen sowie die klinische Bedeutung dieses Zusammenhangs sind jedoch nur wenig erforscht. Ziel des Verbundprojekts ist, die pathophysiologischen Prozesse sowie den klinischen Einfluss von einer gestörten Zucker- und Energieregulierung auf Gelenkerkrankungen besser zu verstehen. Innerhalb der Projekte sollen verschiedene molekulare Mechanismen, Biomarker sowie die klinische Bedeutung von Diabetes und Übergewicht auf Arthritis aufgeklärt werden. Zudem soll die Häufigkeit von muskuloskelettalen Erkrankungen bei Diabetes-Patienten untersucht werden. Der interdisziplinäre Zusammenschluss von Rheumatologen, Diabetologen, Epidemiologen, Genetikern, Medizintechnikern aus dem Bereich Bildgebung und Orthopäden aus sieben deutschen Zentren vereint Projekte mit großer klinischer Bedeutung. Das BMBF fördert diesen Verbund im Rahmen des 2015 gestarteten nationalen Forschungsnetz „Muskuloskelettale Erkrankungen“ über vier Jahre. METARTHROS ist eine Erweiterung des erfolgreichen Konsortiums ANCYLOSS, in dem zwischen 2010 und 2013 die verschiedenen Aspekte der Knochenneubildung bei degenerativen und entzündlich rheumatischen Erkrankungen erforschte.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. G. Schett, Prof. Dr. J. Distler, PD Dr. G. Krönke, Dr. S. Finzel, Dr. J. Rech (Medizinische Klinik 3), Prof. Dr. A. Reis, PD Dr. U. Hüffmeier (Humangenetisches Institut), Prof. Dr. K. Engelke (Institut für Medizinische Physik)

Unter der Studienleitung von Prof. Dr. S. Dittrich läuft die auf 6 Jahre angelegte multizentrische BMBF-geförderte Studie „Wirksamkeit und Sicherheit einer präventiven Therapie mit ACE-Hemmern und Beta-Blockern auf den Beginn einer linksventrikulären Dysfunktion bei Muskeldystrophie Duchenne“.
Die Studie wird innerhalb der Strukturen des Neuropädiatrischen MD-Netzes und des Kompetenznetzes für Angeborene Herzfehler durchgeführt. Deutschlandweit nehmen elf Studienzentren an der Placebo-kontrollierten, doppelblinden Studie teil. Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob bereits eine präventive Behandlung mit Enalapril und Metoprolol bei Patienten mit gesicherter Muskeldystrophie Duchenne den Beginn einer Herzinsuffizienz hinauszögern kann und somit zu einer besseren Lebensqualität sowie einer Lebenszeitverlängerung führt.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. S. Dittrich, Kinderkardiologische Abteilung

Der Forschungsverbund wird im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Forschungsverbünde zu Muskuloskelettalen Erkrankungen“ (Forschungsbericht ANCYLOSS) gefördert, um die molekularen Mechanismen und klinischen Auswirkungen von Osteophyten („Knochenspornen“) bei Gelenkerkrankungen, wie Osteoarthrose (OA), Psoriasisarthritis (PsA) und Ankylosierende Spondylitis (AS), zu untersuchen. ANCYLOSS wurde 2010 für drei Jahre vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Fördervolumen von insgesamt 1,5 Millionen € bewilligt. Innerhalb der sechs interdisziplinären Teilprojekte ist die Kompetenz von unterschiedlichen wissenschaftlichen Feldern gebündelt und so eine Verbindung der Bereiche Knochenbiologie, Fettstoffwechsel, Molekularbiologie, Genetik, Tiermodelle, Bildgebung sowie der klinischen Forschung geschaffen worden. Drei der Projekte (TP 1-3) beschäftigten sich mit der Pathophysiologie der Osteophytenbildung, die drei anderen (TP 4-6) sind klinisch orientiert und zielen auf die Entwicklung von Biomarkern und den Einsatz verbesserter Bildgebung für die Osteophytenbildung ab.

Das Akronym PRO PRICARE steht für Preventing Overdiagnosis in Primary Care (Verhinderung von Überversorgung in der Primärmedizin). Schwerpunkt ist die Verhinderung von Über- und Unterversorgung im ambulanten Sektor. Fehlversorgung betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern alle Altersgruppen. Dem Hausarzt als Generalisten und ersten Ansprechpartner kommt bei ihrer Verhinderung eine zentrale Rolle zu.
Überversorgung wird definiert als „Behandlung ohne klare medizinische Grundlage oder wenn die Risiken einer Therapie deren Vorteile übertreffen“. Die Grenzen zwischen Alter, Risikofaktoren, Frühformen einer Krankheit und eigentlicher Erkrankung verwischen mehr und mehr. Fortschritte in der Medizintechnik, ärztlicher Unternehmergeist und ein übersteigert wirkendes Gesundheitsbewusstsein bergen das Risiko einer „Krankheitsinflation“. Es sollen PatientInnen, die von Überversorgung bedroht sind, sowie medizinische Interventionen, die keinen oder nur geringen Nutzen haben, identifiziert und dann Wege entwickelt werden, sie zu reduzieren. Die Verhinderung von Fehl- und Überversorgung ist eine zentrale Aufgabe der Hausärzte, die als Generalisten und erste Ansprechpartner im Gesundheitssystem häufig den Eintrittspunkt für Patienten ins Gesundheitssystem darstellen und die Betreuung über die Zeit gewährleisten.
Das Allgemeinmedizinische Institut bildet mit weiteren Forschungseinrichtungen, Ärztenetzen, Leistungserbringern und Kostenträgern ein breites Kooperationsnetzwerk. Das Netzwerk PRO PRICARE und drei dazugehörige Forschungsprojekte werden mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 01. Februar 2017 bis 31. Januar 2020 gefördert.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. T. Kühlein, Lehrstuhl für Allgemeinmedizin

Nierenforscher der FAU, der Yale University und des University College London (UCL) haben sich im Rahmen des Projekts TRENAL zusammengeschlossen. Das BMBF fördert den Verbund über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen der Ausschreibung „Strategische Partnerschaften und Thematische Netzwerke“. Erlanger Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Ärztinnen und Ärzte erhalten die Gelegenheit, Forschungs- und klinische Praxisaufenthalte an einer der beiden Partneruniversitäten zu absolvieren. Parallel öffnen die Nierenforscher an der FAU ihre Tore für die Kolleginnen und Kollegen aus den USA und Großbritannien. Die bereits stattfindenden virtuellen Konferenzen und Lehrformate werden ergänzt um wissenschaftliche Symposien und Summer Schools, die im jährlichen Wechsel an den verschiedenen Standorten veranstaltet werden.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. M. Goppelt-Strübe, Medizinische Klinik 4

Wie wahrscheinlich ist es, dass Patienten wieder an Krebs erkranken, nachdem ihnen der Tumor entfernt wurde? Mit dieser Frage beschäftigen sich Mediziner und Medizininformatiker im Rahmen des  Forschungsprojektes „MelEVIR – Melanoma, Extracellular Vesicles and Immune Response“ und erforschen dabei Mikrometastasen, die zum Beispiel noch Jahre nach einer erfolgreichen Hautkrebstherapie neue Tumoren bilden können. Das Projekt wird seit dem 1. April 2016 für die kommenden drei Jahre mit 1,3 Millionen Euro gefördert.
Kontakt an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. J. Vera-González, Hautklinik

In a bid to stimulate the development of much needed treatments for osteoarthritis, a consortium of 24 partners comprising pharmaceutical companies, biotech companies, academic institutions, not-for-profit organizations, small and medium enterprises (SME) and public bodies have joined forces in the pan-European APPROACH project, with total research funding of 15 million Euros.
It is estimated that worldwide around 9.6% of men and 18% of women over the age of 60 years experience the debilitating symptoms of osteoarthritis, yet drug development for the disease has so far been disappointing due, in part, to complexities around identifying the right patients to treat. The APPROACH consortium will combine biomedical data for >10,000 patients and controls from nine existing cohorts into a unified bioinformatics platform. It will use this platform to generate several well-defined targetable patient subsets based on existing and newly developed biomarkers. Validation and qualification of the diagnostic tools will be performed in a 500-patient longitudinal study. The results of this 5.5 year program will be used to support the selection of patient cohorts for new disease modifying osteoarthritis drug (DMOAD) clinical trials. Ultimately, the identification of patients who are most likely to respond to a given treatment, should lead to improved drug development and diagnostic / prognostic tools that allow osteoarthritis patients to receive highly personalized treatment.
Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. W. Kalender, Prof. Dr. K. Engelke, Institut für Medizinische Physik

DESIRE is an FP7 funded project, involving 25 partners in 11 countries, with more than 250 researchers involved and 19 clinical centers involved in the clinical trial. DESIRE will focus on epileptogenic developmental disorders EDD, i.e. early onset epilepsies whose origin is closely related to developmental brain processes.
Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. Ingmar Blümcke, Neuropathologisches Institut

EAVI2020 will provide a platform for the discovery and selection of several new, diverse and novel preventive and/or therapeutic vaccine candidates for HIV/AIDS. Emphasis will be placed on early rapid, iterative, small Experimental medicine (EM) human vaccine studies to select and refine the best immunogens, adjuvants, vectors, homologous and heterologous prime–boost schedules, and determine the impact of host factors such as gender and genetics.
Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. K. Überla, Virologisches Institut

The EURO EWING Consortium is a UCL coordinated collaborative project involving 20 European partners, which has recently been awarded funding through the European Union’s Framework Program 7 (FP7). Ewing Sarcomas (ES) are fatal, rare bone cancers particularly affecting young people. About 60% of patients achieve long term survival with current treatment but there has been no improvement in this proportion for 25 years. Treatment is unsuccessful because chemotherapy fails to prevent the development of, or to effectively treat established, metastases. The Euro Ewing Consortium is a coalition of clinical study groups bringing together the most active clinicians and scientists in Europe dedicated to improving survival from ES. Through collaborative working, the EEC will provide ES patients with greater access to clinical trials, allow efficient acquisition of knowledge and deliver clinically meaningful results within 5 years, thereby contributing to improved survival from ES. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. M. Metzler, Kinder- und Jugendklinik

MASCARA zielt auf eine detaillierte, molekulare Charakterisierung der Remission bei Arthritis ab. Das Projekt basiert auf der kombinierten klinischen und technischen Erfahrung von Rheumatologen, Radiologen, Medizinphysikern, Nuklearmedizinern, Gastroenterologen, grundlagenwissenschaftlichen Biologen und Informatikern und verbindet fünf akademische Fachzentren in Deutschland. Das Projekt adressiert 1) den Umstand der zunehmenden Zahl von Arthritis Patienten in Remission, 2) die Herausforderungen, eine effektive Unterdrückung der Entzündung von einer Heilung zu unterscheiden und 3) das begrenzte Wissen über die Gewebeveränderungen in den Gelenken von Patienten mit Arthritis. MASCARA wird auf der Grundlage vorläufiger Daten vier wichtige mechanistische Bereiche (immunstoffwechselbedingte Veränderungen, mesenchymale Gewebereaktionen, residente Immunzellen und Schutzfunktion des Darms) untersuchen, die gemeinsam den molekularen Zustand der Remission bestimmen. Das Projekt zielt auf die Sammlung von Synovialbiopsien und die anschließende Gewebeanalyse bei Patienten mit aktiver Arthritis und Patienten in Remission ab. Die Gewebeanalysen umfassen (Einzelzell)-mRNA-Sequenzierung, Massenzytometrie sowie die Messung von Immunmetaboliten und werden durch molekulare Bildgebungsverfahren wie CEST-MRT und FAPI-PET ergänzt. Sämtliche Daten, die in dem Vorhaben generiert werden, werden in einem bereits bestehenden Datenbanksystem mit den Daten der anderen Partner zusammengeführt und gespeichert. Das Zusammenführen der Daten soll – mit Hilfe von maschinellem Lernen – krankheitsspezifische und mit der Krankheitsaktivität verbundene Mustermatrizen identifizieren.

NanoAthero aims to have demonstration of initial clinical feasibility of nanosystems for targeted imaging and treatment of advanced atherosclerotic disease in humans. The nanosystems are assemblies of following components: nanocarrier, targeting, imaging agent/drug. They have proven safety records, and strong preliminary in vitro and in vivo proofs of efficacy are available. Partners have patented and provided evidence of efficacy of carriers and ligands. Over 5 years, NanoAthero will integrate GMP production, the initiation of clinical investigations in high-risk patients, including the preparation of regulatory dossiers, risk and ethical assessments, and the evaluation of the performance of optimized diagnostic and therapeutic compounds. NanoAthero offers a unique opportunity for combining in-depth knowledge of nanocarrier bioengineering and production with state-of the art expertise in imaging and treatment of cardiovascular patients providing a full bench-to-bedside framework within one collaborative consortium of 16 partners from academia, a European association, SMEs and a large pharmaceutical company. NanoAthero gathers together leading chemists, engineers, pharmacists, biologists, toxicologists, clinicians, analysts, ethicists and key-opinion leaders in the field of cardiovascular medicine and early drug development.
In NanoAthero, the nanocarriers carrying compounds to visualize thrombus or vulnerable plaques, or to deliver therapeutic agents should be suitable for proof-of-concept in patients. Phase I clinical trials targeting pivotal pathways in atherothrombosis will be performed with nanosystems for diagnosis and treatment of carotid atheroma. NanoAthero aims to propose nanosystems for thrombus imaging, stroke treatment and plaque stabilization in high-risk patients. Molecular imaging and therapeutic treatments in NanoAthero are based on feasible approaches.

 

HORIZON 2020 / 7th Framework Programme


The European collaborative project EpimiRNA aims to understand molecular mechanisms, diagnostics and develop novel therapeutics for epilepsy. The project emerged from recent scientific breakthroughs that identified a new family of molecules that affect brain cell structure and function called microRNA. The EpimiRNA project will focus on identifying microRNA changes in the brain during epilepsy development and how this affects the disease. The project will explore the potential of targeting microRNA using designer drug-like molecules. We will also determine whether variation in the genetic code for these molecules is present in patients with epilepsy. Finally, we will look for changes in blood levels of microRNA as potential biomarkers of epilepsy. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. H. Hamer, Neurologische Klinik

The GAPP project intends to improve the therapeutic perspectives of children who suffer from chronic pain, providing them with a drug, gabapentin, which seems to be effective and safe, as already demonstrated in adults, and which was included in the European priority list of off-patent pediatric medicines worthy of research grants. Kontakt an Medizinischen Fakultät:Prof. Dr. R. Trollmann, Prof. Dr. A. Neubert, Prof. Dr. Dr. h.c. W. Rascher, Kinder- und Jugendklinik

As part of Horizon 2020 (the EU framework program for research and innovation), the European Commission is seeking to set up coordination structures to which some of the management of research programming (budget administration, collection of information for calls for projects, introduction of European recommendations, etc.) will be delegated. One of the aims of these „umbrella“ structures will be to simplify the procedures and optimize the costs of coordinating European research. The main purpose of the OPERRA project (Open Project for the European Radiation Research Area) is to meet this requirement in all radiation protection research fields (risks associated with low doses of ionizing radiation, radioecology, management of radiological and nuclear emergencies, dosimetry, medical uses of ionizing radiation, etc.), particularly by implementing EU calls for research projects. OPERRA aims to set up a tool that will be used to develop a research strategy common to all players in radiation protection which will have greater visibility worldwide. Most notably, it should provide greater coherence between national research programs in radiation protection and EU programs, and it should also identify all the finance mechanisms available. It brings together the bodies involved in radiation protection research. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. U. Gaipl, Dr. B. Frey, Strahlenklinik

Tertiary sector buildings sector consume a sizable proportion of EU total energy consumption and the majority of consumption is directly attributed to the operational phase of the building life-cycle. Occupant behavior is a major cause of this consumption. OrbEEt proposes an ICT-based framework to induce behavior change toward energy efficiency by transforming energy measurements into personalized feedback delivered through engaging user interfaces. To achieve this challenge, OrbEEt foresees dynamic, spatially fine-grained extensions of building-level Operational Rating methodologies and Display Energy Certificates to provide a detailed view of energy use in office spaces, business processes and organizational entities rather than entire buildings. The fusion of information from Building Information Models, Business Process Models and real-time energy use measurement via a comprehensive ICT cloud service – the Systemic Enterprise Operational Rating framework – will enable energy use tracking and will establish direct accountability of people, processes and spaces toward overall consumption. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. P. Kolominsky-Rabas, Neurologische Klinik


Complications related to infectious diseases have significantly reduced, particularly in the developed countries, due to the availability and use of broad-range antibiotics and wide variety of antimicrobial agents. Excessive use of antibiotics and antimicrobial agents increased significantly the number of multi-drug resistant (MDR) bacteria. This has resulted in a serious threat to public health. The inexorable rise in the incidence of antibiotic resistance in bacterial pathogens, coupled with the low rate of emergence of new clinically useful antibiotics, has refocused attention on finding alternatives to overcome antimicrobial resistance. Novel strategies aiming to reduce the amount of antibiotics, but able to prevent and treat animal and human infections should be investigated, evidenced and approved. Among the various approaches, the use of graphene and its derivatives is currently considered a highly promising strategy to overcome microbial drug resistance. In line with this interest in graphene by the European Commission through the graphene ‘flagship’ initiatives, we respond in this consortium by exploring the utility of novel graphene based nanocomposites for the management and better understanding of microbial infections. The anti-microbical potential of the novel graphene based nanomaterials, the possibility of using such structures for the development of non-invase therapies together with the understanding of the mechanism of action will be the main focal points of the proposed project entitled “PANG”, relating to Pathogen and Graphene. The  multidisciplinary project uniquely suits high-level interdisciplinary and cross-border training. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Dr. Luis Munoz, Prof. Dr. G. Schett, Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie

PROMISS (PRevention Of Malnutrition In Senior Subjects in the EU) is a multi-country project aiming to turn the challenge of tackling malnutrition in community-dwelling older persons into an opportunity for healthy ageing for the future. The PROMISS consortium contains worldwide expertise in epidemiology, clinical trials, geriatrics, nutrition, physical activity, microbiomics, as well as in behaviour, consumer, sensory  and computer sciences. It builds on strong collaborations with food industry and SMEs to strengthen innovation of the European agri-food sector and their market position. Existing data from scientifically well-established prospective aging cohorts and national nutritional surveys from Europe and ‘third countries’ will be combined with new data from short- and long-term intervention studies in older persons at risk. Its holistic approach will provide insight in the causality of the links between diet, physical activity, appetite and malnutrition and underlying pathways, thereby providing the necessary evidence to develop optimal, sustainable and evidence-based dietary and physical activity strategies to prevent malnutrition and enhance active and healthy aging. PROMISS will also deliver food concepts and products as well as persuasive technology to support adherence to these strategies. The dietary and physical activity strategies and food products will be specifically developed with older user involvement to meet the needs and fit the preferences of older consumers. In close collaboration with stakeholders, PROMISS will translate these strategies into practical recommendations to guide policy and health professionals at EU- and Member States level. Dissemination and implementation takes place through strong dissemination partners operating on an European level and linked to national networks across Member States. PROMISS promises prevention of malnutrition, additional healthy life years and a strengthening of EU’s food industry. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. C. Sieber, PD Dr. E. Freiberger, Institut für Biomedizin des Alterns


We are proposing a four-year program of knowledge transfer and networking between Aston University (ASTON, UK), Universitätsklinikum Erlangen (UKER, Germany) and Redoxis AB (Redoxis, Sweden). Our proposal targets an emerging area of biology, i.e. reactive oxygen species (ROS)-mediated regulation of immune responses; it brings together the application of small molecule candidate drugs to generate ROS, with use of innovative approaches to biomarker identification in models of chronic inflammatory disease. This research has significant potential for application in human health and is of particular relevance to the aging population. Research training, innovation and knowledge exchange for early career researchers, achieved by combining our cutting edge expertise, is important to extend the EU’s reach in this emergent area. Interchange in this way will facilitate and promote our early career researchers to develop into tomorrow’s research leaders of redox biology in chronic inflammation. It will encourage new, cross-European collaboration between academia and industry ensuring that we maintain our leading position world-wide.
This four partner consortium brings together groups with highly complementary expertise to exchange knowledge and develop staff: ASTON – in the biochemical analyses of ROS, the effects of immune cell thiol oxidation in vitro and ex vivo and biomarker identification; UKER – in animal models of chronic diseases such as rheumatoid arthritis; and Redoxis – in development of novel drugs that stimulate production of ROS from the NOX2 enzyme as means to modulate chronic inflammation. The project objectives and challenges present a balanced mix between industrial application and basic science, which is focused on knowledge transfer and drug development. Through future collaborative funding, we anticipate far-reaching applications of redox modulators to manage chronic disease and increases in knowledge of both autoimmunity and aging of the immune system. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. G. Schett, Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie

Chronic kidney disease (CKD) is an important public health problem worldwide, especially in older people. Indeed, population aging in industrialized countries is accompanied by an increase in the prevalence of CKD and its complications. Although its prevalence and the importance of an early diagnosis to prevent complications such as end-renal stage disease (ESRD), screening program in Europe are highly heterogeneous, fragmented, being in most cases based on opportunistic rather than structured assessments of patients. The main objective of the SCOPE project is to evaluate a large scale screening program for CKD in the older population (age 75+) in Europe. Specific objectives are (i) to assess existing methodologies to screen for CKD among older adults, including the use of Comprehensive Geriatric Assessments (CGA); (ii) to investigate innovative biomarkers potentially useful for CKD screening; (iii) to evaluate the cost-effectiveness of CKD screening in a population at high risk of kidney function decline and ESRD; (iv) to provide evidence for further development of European recommendations, as well as an education program in this field. This will be achieved also thanks to the creation of a large observational database including a cohort of older people aged 75 years or more, enrolled within the framework of an observational, multinational, multicenter, prospective study with a 2-year follow up. The SCOPE database will include a CGA-based screening and a collection of biological samples at baseline and at regular intervals during the study.
The SCOPE project will provide evidence for the increased use, or discontinuation of, existing screening and prevention programs in the field of CKD, allowing informed decisions by policymakers. It will contribute to capacity building in the assessment of such screening and prevention programs in an equitable and cost-effective manner, thus improving health outcomes in the older European population. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. C. Sieber, PD Dr. E. Freiberger, Institut für Biomedizin des Alterns

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist die weltweit elfthäufigste Krebserkrankung und siebthäufigste Ursache krebsbedingter Todesfälle. Trotz relativer Fortschritte bei der Diagnose und Behandlung liegt die 5-Jahres-Überlebensrate jedoch noch immer bei nur 10 %. Das Ausbildungsnetzwerk PRECODE soll mit einer neu entwickelten Technik zur Selbstorganisation funktioneller organähnlicher Gewebe, die im Labor gezüchtet werden, die Arzneimittelentwicklung für diese tödliche Krankheit beschleunigen. Schwerpunkt für die Nachwuchsforschenden wird die biotechnologische Züchtung und Manipulation von Organoiden der Bauchspeicheldrüse sein, um die Progression von Bauchspeicheldrüsenkrebs besser zu verstehen. Diese Organoiden werden aus patienteneigenen Zellen generiert und ermöglichen eine gezielte, spezifische und hochwirksame Optimierung der personalisierten Medizin bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. Christian Pilarsky, Abteilung für Chirurgische Forschung

Das europäische Konsortium RTCure – Rheuma Tolerance for Cure (Rheuma-Toleranz zur Heilung) hat sich zum Ziel gesetzt, Therapien für Betroffene im frühesten Stadium der rheumatoiden Arthritis (RA) und für Menschen mit einem hohen Risiko, diese Krankheit zu entwickeln, zu entwickeln.

Das Netzwerk soll neue Methoden zum Biomonitoring des Krankheitsverlaufs und des Therapieansprechens entwickeln. Darüber hinaus sollen Therapieansätze zur Wiederherstellung der Immuntoleranz etabliert werden, die Angriffe des Immunsystems auf die Gelenke verhindern oder stoppen und gleichzeitig dafür sorgen, dass das Immunsystem in der Lage bleibt, Infektionen abzuwehren. Langfristiges Ziel ist es, den Ausbruch der RA zu verhindern oder rückgängig zu machen und Patienten in frühen Stadien der Erkrankung zu heilen.

Innovative Medicines Initiative (IMI)

Current medical needs, the growth of targeted therapies and personalized medicines and escalating R&D costs result in formidable cost pressures on healthcare systems and the pharmaceutical industry.Clinical research is also growing in complexity, labor intensity and cost. There is a growing realization that the development and integration of Electronic Health Record systems (EHR) for medical research can:

  • enable substantial efficiency gains
  • make Europe more attractive for R&D investment
  • provide patients better access to innovative medicines and improved health outcomes.

EHR can now be designed to seamlessly integrate with existing research platforms and healthcare networks to create opportunities for many stakeholders, including the pharmaceutical and bio-pharma industries. However, key challenges are compliance with various ethical, legal and privacy requirements (and acceptance by the general public, patients, and medical professionals), providing a platform that works across many EHR systems and is sustainable within a scalable business model. A 4-year project, EHR4CR will involve a team of recognized European academic and industrial partners. The project will build a platform to enable the use of EHR for more efficient medical research and run pilots (on interoperability, security, data quality, data storage solutions, organizational issues,accreditation and certification, etc) to demonstrate the viability and scalability of an EHR4CR business model. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. H.-U. Prokosch, Institut für Medizininformatik, Biometrie und Epidemiologie

The EMIF project aims to develop a common information framework of patient-level data that will link up and facilitate access to diverse medical and research data sources, opening up new avenues of research for scientists. To provide a focus and guidance for the development of the framework, the project will focus initially on questions relating to obesity and Alzheimer’s disease. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. P. Lewczuk, Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik

Be The Cure’ (BTCURE) is an IMI (Innovative Medicines Initiative (IMI), Europe’s largest public-private initiative aiming to speed up the development of better and safer medicines for patients) funded research project which aims to develop new therapies against rheumatoid arthritis. With a total budget of EUR 35 million and 37 partners from all over Europe, it is hoped that by combining academic and industrial resources within BTCURE, basic understanding of disease processes and therapeutic development will be enhanced. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. G. Schett, Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie

Frailty has a dramatic impact on the quality of life of many elderly people; the frail are at greater risk of falls and disability, and are more likely to be hospitalized. But what is frailty, and can it be prevented? The ultimate aim of the IMI project SPRINTT is to improve elderly people’s quality of life by paving the way towards a treatment for frailty. The project will do this by identifying the specific characteristics of frailty and testing whether frailty can be prevented by a treatment program that combines exercise, dietary advice, and the use of modern technologies. Kontakt an Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. C. Sieber, PD Dr. E. Freiberger, Institut für Biomedizin des Alterns