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Der Weg zur Promotion

Es lohnt sich, einen Moment inne zu halten und sich klar zu machen, was Sie eigentlich wollen, bevor Sie mit der Suche nach dem passenden Thema beginnen. Formulieren Sie Ihre eigenen Ziele und machen Sie sich klar, warum Sie promovieren möchten. Je besser Ihre Selbsteinschätzung, desto leichter wird es Ihnen fallen, das richtige Thema für Ihre Doktorarbeit zu finden.

In Deutschland entscheiden sich im Durchschnitt über 80 % der Absolvierenden eines Medizinstudiums für eine Promotion. Im Vergleich zu anderen Fächern ist das eine sehr hohe Promotionsrate. Dies ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass in Deutschland die berufliche und gesellschaftliche Anerkennung als Ärztin oder Arzt eng mit dem Doktortitel verbunden ist.

Die folgenden Fragen sollten Sie für sich selbst beantworten, bevor Sie mit der Suche nach dem richtigen Thema beginnen:

  • Wozu soll die Doktorarbeit gut sein? Will ich exemplarisch einmal „Wissenschaft erleben“? Oder soll die Doktorarbeit der erste Schritt in eine Karriere in der Wissenschaft sein?
  • Wohin will ich später einmal? Will ich mich niederlassen oder in einem Kreiskrankenhaus arbeiten? Oder wünsche ich mir eine Karriere an einem Universitätsklinikum?
  • Wofür interessiere ich mich? Für die klinische Forschung am Patienten oder eher für Grundlagenforschung und Theorie?
  • Wie viel Zeit kann und will ich investieren?

In jedem Fall sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass Sie mindestens zwei Jahre für die Arbeit an Ihrer studienbegleitenden Promotionsarbeit in der Medizin einplanen sollten. Häufig ist der Zeitraum bis zum endgültigen Abschluss der Arbeit aber noch länger. Vor allem anspruchsvolle klinische oder experimentelle Arbeiten sind sehr zeit- und arbeitsaufwändig.

Überlegen Sie sich einen genauen Zeitplan für die nächsten zwei Jahre. Wann können Sie sich mehrere Wochen für die intensive Arbeit an der Doktorarbeit frei halten? Wann müssen z. B. die Famulaturen abgeleistet werden? Streben Sie unbedingt an, die Doktorarbeit vor Beginn des PJ fertig zu stellen und zur ersten Korrektur beim Betreuer abzugeben

Zur Facharztausbildung an einem Universitätsklinikum oder für eine Bewerbung als Oberärztin bzw. Oberarzt wird die Promotion mit einer sehr guten Benotung in der Regel vorausgesetzt. Instituts- und Klinikleiter(innen) an einem Universitätsklinikum erwarten in der Regel bereits von den Assistenten, die sie einstellen und die eventuell zur Habilitation geführt werden sollen, eine sogenannte „qualifizierende“ Dissertation, d. h. eine Arbeit, aus der man eine ausgeprägte Bereitschaft und Begabung des Kandidaten zur wissenschaftlichen Arbeit erkennen kann. Falls Sie eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen wollen, sollten Sie nach einem experimentellen Thema suchen, also nach einer mit eigenen Laboruntersuchungen verbundenen Arbeit.

Es gibt unterschiedliche Arten von Doktorarbeiten. In der Universitätsmedizin in Erlangen sind die folgenden Kategorien gebräuchlich:

  1. Grundlagenarbeiten
    Theoretische oder experimentelle Arbeiten ohne direkten Bezug zu einem Krankheitsbild
  2. Klinisch-theoretische Arbeiten
    Theoretische oder experimentelle Arbeiten mit direktem Bezug zu einem Krankheitsbild
  3. Klinische Studien (ca. 40 % aller Doktorarbeiten entstehen im Rahmen von klinischen Studien!)
    Arbeiten mit Befunderhebung am Patienten
  4. Krankenblattarbeiten (sogenannte „statistische Arbeiten“)
    Arbeiten mit nicht selbst erhobenen Daten ohne Patientenkontakt
  5. Medizingeschichtlich-geisteswissenschaftliche Arbeiten
    Arbeiten unter Verwendung geisteswissenschaftlicher Methoden

Viele Institute und Kliniken veröffentlichen Dissertationsthemen auf ihren Webseiten und durch Aushänge direkt vor Ort.

Weblog des Doktoranden-Service-Centers

Regelmäßig werden neue Themen im Weblog des Doktoranden-Service-Centers veröffentlicht.

Wie findet man eine Betreuerin oder einen Betreuer?

Die Mehrheit der Promovierenden (Dr. med. und Dr. med. dent.) findet Thema und Betreuer für eine Dissertation durch den persönlichen Kontakt mit den Dozenten in den Lehrveranstaltungen. Insbesondere die Wahlpflichtfächer im klinischen Studienabschnitt werden von den Dozenten gerne genutzt, um nach geeigneten Doktorandinnen und Doktoranden zu suchen.
Falls Sie gerne in einem bestimmten Fachgebiet oder Forschungsbereich promovieren würden und weder auf der Webseite der besagten Institution noch in der Dissertationsthemenbörse fündig werden, sprechen Sie die Leiterin bzw. den Leiter der Einrichtung direkt an (am besten per Mail über das jeweilige Direktionssekretariat) und fragen Sie nach möglichen Themenstellungen für eine Doktorarbeit.

Es ist von Vorteil, wenn Sie schon beim ersten Kontakt mit dem potentiellen Betreuer zumindest im Ansatz begründen können, warum Sie sich für ein bestimmtes Thema oder einen bestimmten Forschungsbereich interessieren.

OPUS-Dokumentenserver der Unibibliothek

Wenn Sie sich eine Dissertationsschrift ansehen möchten und nach Anregungen für eine Themenstellung suchen, dann gehen Sie auf die Webseite der Universitätsbibliothek. Dort können schon abgeschlossene und veröffentlichte Dissertationsschriften in der OPUS-Datenbank eingesehen werden. Klicken Sie in der oberen Menüleiste auf „Browsen“, dann „Einrichtungen / Fakultäten / Fachbereiche“ und wählen Sie die Medizinische Fakultät aus. Klicken Sie im Menü links auf den Dokumenttyp „Dissertation“. Sie sehen eine Auflistung aller in OPUS veröffentlichten Dissertationen in chronologischer Reihenfolge. Alle Dissertationen lassen sich als PDF-Dokument öffnen.

Die Fragestellung

Manche Dissertationen werden von vornherein mit einer sehr klar umrissenen Fragestellung vergeben. In diesen Fällen sollten Sie als Doktorandin bzw. Doktorand sicherstellen, dass Sie diese Fragestellung vollständig verstehen. Alle Unklarheiten sollten in Vorgesprächen mit dem Betreuer beseitigt werden.

Sollte die Fragestellung nicht eindeutig formuliert sein, sollten Betreuer und Promovierende versuchen, in Gesprächen die Fragestellung gemeinsam zu präzisieren. Die Doktorandin oder der Doktorand hat so die Möglichkeit, bei der Auswahl des Themas und der Erarbeitung der genauen Fragestellung  mitzuwirken. Spätestens zu Beginn der praktischen Phase sollten die Fragestellung und das Ziel erarbeitet worden sein.

Die Erfahrungen des Promotionsausschusses haben gezeigt, dass die häufigste Ursache für das Scheitern eines Promotionsvorhabens die von Anfang an unklare oder unzureichend durchdachte Fragestellung war.

Erarbeiten des Zeitplans

Zusammen mit dem Betreuer sollte ein Zeitplan für die Anfertigung der Dissertationsschrift festgelegt werden.

Als angehende Doktorandin bzw. angehender Doktorand sollten Sie sicher sein, dass Sie die Erwartungen Ihres Betreuers an Ihre Arbeit genau kennen. Daher ist es wichtig, schon im Vorfeld noch weitere Fragen abzuklären.

Das Promotionsverfahren

Die formalen Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion werden in §6 der Fakultätspromotionsordnung geregelt.

„Dr. med.“ und „Dr. med. dent.“:

  • bestandene Ärztliche bzw. Zahnärztliche Prüfung an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes
  • Nachweis über ein Studium der entsprechenden Fachrichtung (Humanmedizin oder Zahnmedizin) von mindestens zwei Semestern an der FAU  oder eine wissenschaftliche Mitarbeit von mindestens einem Jahr in einem Institut oder einer Klinik der FAU

„Dr. rer. biol. hum.“:

  • ein Master, Diplom, Magister, Staatsexamen oder vergleichbarer Hochschulabschluss aufgrund eines fachlich einschlägigen, nicht-human- bzw. -zahnmedizinischen Studiums
  • eine Gesamtnote von 2,50 oder besser
  • kein existierender (anderslautender) Doktortitel im Studienfach
  • Nachweis über eine mindestens zweijährige hauptberufliche Tätigkeit an einer Einrichtung der Medizinischen Fakultät oder über eine Förderung als Promotionsstipendiat (Nachweis kann bis zur Eröffnung des Promotionsverfahrens ggf. nachgereicht werden)
  • ggf. eine bestandene Promotionseignungsprüfung: nach Maßgabe von §7 FPromO

Bei allen Fragen und Problemen mit der Registrierung und Nutzung der Datenbank wenden Sie sich bitte an das Graduiertenzentrum der FAU.

Was ist „docDaten“?

docDaten ist die zentrale Doktorandendatenbank der FAU. Hier werden alle Promotionsvorhaben an allen fünf Fakultäten der FAU zentral registriert. Durch die Registrierung in docDaten werden die nötigen Verwaltungsabläufe für Promovierende, Betreuerinnen und Betreuer und das Promotionsbüro vereinfacht. Docdaten fungiert außerdem als Kommunikationskanal zwischen Promovierenden und Promotionsbüro.

Muss ich meine Promotion in docDaten registrieren?

Ja, die Registrierung des Promotionsvorhabens ist Pflicht und eine Vorgabe der Rahmenpromotionsordnung. Bevor Sie Ihre Doktorarbeit im Promotionsbüro der Medizinischen Fakultät abgeben dürfen, müssen Sie Ihre Promotion in docDaten registriert haben.

Wann muss ich meine Promotion in docDaten registrieren?

Eine Registrierung in docDaten ist für diese Promovierenden erst möglich, wenn die Ärztliche Prüfung bzw. die Zahnärztliche Prüfung bestanden wurde. Eine Registrierung sofort nach dem Bestehen des Staatsexamens in docDaten ist nicht zwingend notwendig. Wann Sie Ihr Promotionsvorhaben registrieren, bleibt Ihnen überlassen.

Promovierende zum „Dr. rer. biol. hum.“ können sich zu Beginn des Promotionsvorhabens mit dem Eintreten der Zulassungsvoraussetzungen in docDaten registrieren und die Zulassung zum Promotionsverfahren beantragen.

Was ist der Vorteil einer Registrierung in docDaten für Promovierende?

In docDaten registrierte Promovierende dürfen an den Kursen des Graduiertenzentrums der FAU teilnehmen.

Gleichzeitig mit der Registrierung in docDaten wird die Zulassung zum Promotionsverfahren beantragt, und im Promotionsbüro wird überprüft, ob der Promovierende die Zulassungsvoraussetzungen für die Promotion erfüllt. Damit bietet eine Registrierung in docDaten eine gewisse Rechtssicherheit für den Promovierenden auch in Bezug auf das Betreuungsverhältnis, das im Zuge der Registrierung offiziell dokumentiert wird.

Muss ich immatrikuliert sein, um mein Promotionsvorhaben in docDaten zu registrieren?

Nein, Sie müssen nicht immatrikuliert sein, um Ihre Promotion in docDaten zu registrieren (weder als Promotionsstudent an der FAU noch als „regulärer“ Student an der FAU oder an einer anderen Universität).
Sie werden aber nur dann zum Promotionsverfahren zugelassen, wenn Sie das Human- oder Zahnmedizinstudium (bei Dr. med./Dr. med. dent.) oder einen anderen Studiengang (bei Dr. rer. biol. hum.) abgeschlossen haben und mindestens zwei Semester an der FAU immatrikuliert waren (nur Dr. med./Dr. med. dent.)

Doktor der Human- und Zahnmedizin (Dr. med. / Dr. med. dent.)

An deutschen Universitäten kann mit der Vorbereitung und gegebenenfalls auch mit der Anfertigung der Dissertationsschrift für die Erlangung des Titels „Dr. med.“ oder Dr. med. dent.“ bereits während des Human- oder Zahnmedizinstudiums begonnen werden. Etwa 60 % der Promovierenden in Erlangen beginnen die Dissertation bereits während des Studiums; ungefähr 40 % beginnen mit dem Promotionsvorhaben erst nach dem Staatsexamen.

ChronologiePromotionsverfahren_0617

Besonderheiten im Ablauf des Promotionsverfahrens zum Doktor der Humanbiologie (Dr. rer. biol. hum.)

Mit der Promotion zum „Dr. rer. biol. hum.“ darf erst begonnen werden, wenn ein Abschluss (Diplom, Master, Magister, Staatsexamen oder vergleichbarer Abschluss) in einem nicht-human- bzw. -zahnmedizinischen Studienfach bereits erworben wurde. Eine studienbegleitende Promotion ist also nicht möglich.

Für Promotionsverfahren zum Doktor der Humanbiologie findet nach Maßgabe der FPromO §7 ggf. eine Promotionseignungsprüfung vor der Zulassung zum Promotionsverfahren statt. Dies ist insbesondere der Fall, falls die Gesamtnote des promotionsqualifizierenden Hochschulabschlusses schlechter als 2,5 (aber mindestens 3,0) ist bzw. wenn die Gleichwertigkeit des im Ausland erworbenen Studienabschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen nicht eindeutig festgestellt werden kann.

Nach Abschluss der Arbeiten an der Promotion müssen zum Promotionsverfahren zugelassene Promovierende in einem weiteren Verfahrensschritt die Eröffnung des Promotionsverfahren beantragen. Mit dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens wird die Dissertation eingereicht und in einem Begutachtungsprozess von mindestens zwei, maximal vier Gutachtern evaluiert.

Nach Vorliegen aller Gutachten entscheidet der Promotionsausschuss über die Annahme der Dissertation. Nach Annahme der Dissertation findet eine mündliche Kollegialprüfung in Form eines Kolloquiums vor der Prüfungskommission statt. Die Prüfungskommission besteht dabei aus dem Vorsitzenden (oder stellvertretendem Vorsitzenden) des Promotionsausschusses plus mindestens drei weiteren prüfungsberechtigten Mitgliedern. Mindestens drei der Mitglieder müssen Professoren sein. Ein fakultätsexterner Prüfer entsprechend dem Promotionsthema des Promovierenden ist zwingend vorgeschrieben. Insgesamt dürfen maximal zwei fakultäts- bzw. FAU-externe Mitglieder als Prüfende mitwirken. Die Gutachter der Dissertation sind automatisch auch Mitglieder der Prüfungskommission.

Die Zulassung zum Promotionsverfahren erfolgt erst, nachdem der dritte Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (mündlich-praktischer Teil) bzw. die Zahnärztliche Prüfung (inklusive mündliche Prüfung) erfolgreich absolviert wurden. Die Eröffnung des Promotionsverfahrens erfolgt wiederum erst dann, wenn die fertige Dissertationsschrift im Promotionsbüro abgegeben wurde.

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Laut WissZeitVG können wissenschaftliche Mitarbeiter bis zu 12 Jahre befristet an einer Universität bzw. einem Universitätsklinikum beschäftigt werden. Promotionszeiten, auch außerhalb eines Beschäftigungsverhältnisses, werden dabei auf diese 12-Jahres-Regelung angerechnet. Als Beginn der Promotion gilt der Zeitpunkt der Zulassung. Es liegt im Interesse der oder des Promovierenden, die Promotionsarbeit zügig durchzuführen und die Eröffnung des Verfahrens nach Zulassung nicht zu lange hinauszuzögern (siehe §9 FPromO).

Das Führen des Doktortitels

Erst mit der Aushändigung der Promotionsurkunde wird die Promotion offiziell vollzogen, und erst ab diesem Zeitpunkt darf der Doktortitel geführt werden.

Zuständige Stellen und Kontakte

Das Promotionsbüro führt die Akten des Promotionsverfahrens. Es gehört organisatorisch zur Zentralen Universitätsverwaltung, Abteilung F4-Graduiertenzentrum.

Aufgaben:

  • Formale Abwicklung des Promotionsverfahrens
  • Hilfestellung beim Ausfüllen der Formulare in docDaten (Promotionsdatenbank der FAU) und Auskunft zu den Unterlagen, die im Laufe des Promotionsverfahrens abgegeben werden müssen
  • Umsetzung der Promotionsordnung
  • Zulassung zur Promotion
  • Anerkennung ausländischer und fachfremder Studienabschlüsse als Zulassungsvoraussetzung (Äquivalenzprüfung) mit Hilfe der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen in Bonn
  • Eröffnung und Durchführung des Promotionsverfahrens

Außerdem können über das Promotionsbüro Anträge an den Promotionsausschuss gestellt werden.

Simone Marten

  • Abteilung: Promotionsbüro der Medizinischen Fakultät
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22341
  • Faxnummer: +49 9131 85-20720
  • E-Mail: promotion-med@fau.de

Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Mittwoch: 9 – 12 Uhr

In dieser Zeit können Unterlagen abgegeben und (auch telefonisch) Fragen gestellt werden.
Wir bitten von telefonischen Rückfragen zum Stand des Promotionsverfahrens Abstand zu nehmen! Bitte verfolgen Sie den Verlauf des Verfahrens in docDaten.

Aufgaben des Doktoranden-Service-Centers:

  • Information und Beratung rund um das Thema Promotion an der Medizinischen Fakultät
  • Information und Beratung von Betreuerinnen und Betreuern von Doktoranden
  • Organisation und Betreuung von Maßnahmen zur Verbesserung des Promotionsverfahrens
  • Unterstützung der Promotionsausschüsse der Medizinischen Fakultät

Nina Vaughn, M.A.

Doktoranden-Service-Center, mein campus

Ein Beratungstermin kann jederzeit per Mail vereinbart werden.

Der Promovierendenkonvent wird einmal im Jahr von allen aktiven Promovierenden der Fakultät gewählt.

Seine Mitglieder vertreten die Interessen der Promovierenden in verschiedenen Gremien und Kommission der FAU.

Leider wurde für die Wahl des Promovierendenkonvents im Jahr 2017 keine Kandidatin bzw. kein Kandidat für die Medizinische Fakultät gefunden, daher ist die Stelle des gewählten Vertreters für die Medizinische Fakultät derzeit vakant.

Die Promovierendenvertreter stehen allen aktiv Promovierenden der Medizinischen Fakultät bei Fragen zum Promotionsverfahren oder in Konfliktfällen zur Verfügung.

In Konfliktfällen zwischen Promovierenden und Betreuern können sich die Promovierenden vertrauensvoll an den ehemaligen Direktor des Virologischen Institutes, Herrn Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein (emeritiert), wenden. Als unparteiische Schiedsperson ist er bemüht, eine für alle Involvierten tragbare Lösung zu finden.

Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein

Die Promotionsausschüsse sorgen für einen zeit- und sachgerechten Ablauf des Promotionsverfahrens. Die Mitglieder der Promotionsausschüsse werden von der Fakultät gewählt.

Aufgaben der Promotionsausschüsse:

  • Auswahl der Gutachterinnen und Gutachter
  • Entscheiden über die Annahme oder Ablehnung der Dissertationsschrift
  • Festlegung der Benotung der Dissertationsschrift unter Berücksichtigung der Gutachten
  • Bestellung der Prüfungskommission für die mündliche Prüfung

Die Promotionsorgane treffen sich während der Vorlesungszeit jeweils nach Bedarf.
Mitglieder der Promotionsausschüsse:

Für den „Dr. med.“ und den „Dr. med. dent“.

Herr Prof. Dr. K.H. Leven (Vorsitzender)
Herr Prof. Dr. A. Petschelt
Herr Prof. Dr. A. Ludwig
Herr Prof. Dr. G. Schett (Vertreter)
Herr Prof. Dr. B. Manger (Vertreter)
Herr Prof. Dr. M. Wichmann (Vertreter)

Für den „Dr. rer. biol. hum.“

Herr Prof. Olaf Gefeller (Vorsitzender)
Herr Prof. Prokosch (Vertreter)