Simulationspersonenkrankenhaus SimPatiK

Das Simulationspersonenkrankenhaus an der Medizinischen Fakultät steht seit dem Wintersemester 2018/2019 für die Lehre der Medizinstudierenden zur Verfügung.

Mehrere Lehr-/Lernräume, zum Teil als (Simulations-)Patientinnen und Patienten- Zimmer ausgestattet, befinden sich in der ehemaligen Klinik für Innere Medizin, Krankenhausstr. 12, Gebäudeteil B.

Simulationspersonen (SPs)

Aufgaben der SPs

  • Rollenübernahme unterschiedlicher Krankheitsbilder mit Symptomen, sozialen Hintergründen und Emotionen
  • Konstruktives und wertschätzendes Feedback an Lernende aus SP Perspektive
  • Rollenübernahme in Prüfungen (z.B. OSCE)
  • Teilnahme an regelmäßigen Schulungen und Evaluationen

Mit Einsatz von SPs ist es möglich, Trainingseinheiten für praktische und kommunikative Kompetenzen als didaktische Methode innerhalb der Lehre einzusetzen. SPs werden für die Übernahme verschiedenster Patientinnen- und Patientenrollen mit ihren Symptomen, Gefühlen, Sorgen und Ängsten ausgebildet. So sind sie in der Lage unterschiedlichen Rollen und Erkrankungen zu simulieren, diese dann abhängig von den jeweiligen Lernzielen und Kompetenzbereichen, in unterschiedlichen Settings der Gesundheitsversorgung wiederzugeben. Sie können standardisiert ein Fallbeispiel z. B. in Prüfungen mehrfach darstellen. Alle Simulationspersonen erhalten darüber hinaus eine Schulung in Feedbackkompetenz, um den Studierenden, falls erforderlich, eine hilfreiche Rückmeldung aus der Patientinnen- und Patienten – Perspektive zu geben.

Im SimPatiK können Studierende wichtige Kompetenzen für eine umfassende Gesundheitsversorgung erwerben. Sie bekommen die Möglichkeit, belastende und herausfordernde Situationen zunächst mit SPs zu trainieren und sich im geschützten Rahmen auf ihren klinischen Alltag vorzubereiten. Die Zusammenarbeit mit SPs, bestätigt immer wieder, wie authentisch diese Trainingseinheiten von allen Beteiligten wahrgenommen werden.

SPs sind Menschen, denen das Lernen und Lehren von Studierenden besonders am Herzen liegt. Eine konstruktive und wertschätzende Kommunikation ist ihnen wichtig. Sie stellen nach Schulungen Patientinnen- und Patienten- Rollen realitätsnah dar. Anhand von Fallbeispielen simulieren sie die Symptome bestimmter Krankheitsbilder sowie die damit einhergehenden Gefühle, Sorgen und Ängste.
Sie erhalten zusätzlich Training, um Studierenden Feedback aus der Patientinnen und Patienten Perspektive zu geben. SPs übernehmen Patientinnen und Patienten Rollen in Prüfungssituationen; eine exakte Rollendarstellung ist hier besonders wichtig.

  • SP können Sie in jeder Altersstufe werden.
  • Wichtig ist Interesse und die Fähigkeit, sich in die Rolle kranker Menschen zu versetzen.
  • (Laien) Schauspielerfahrung ist hilfreich.
  • Sie sollten mindestens über zwei Jahre für SimPatiK tätig sein.
  • Sie erhalten einen Vertrag mit einer festgelegten Vergütung.

Falls wir Ihr Interesse an der Tätigkeit als SP geweckt haben:

  • Bewerben Sie sich mit einem Motivationsschreiben (max. eine DIN A 4 Seite) und Lebenslauf.
  • Je nach aktuellem Bedarf werden wir Sie zum Vorstellungsgespräch einladen.

Kontaktaufnahme und  schriftliche Bewerbung bitte an:

mf-simpatik@uk-erlangen.de