Schwarzer Hautkrebs und Leberkrebs zählen zu den Krebsarten, die in westlichen Ländern am häufigsten zum Tod führen. Drei Forschergruppen vom Institut für Biochemie haben nun gemeinsam einen Mechanismus aufgedeckt, der von großer Bedeutung für zukünftige Therapiestrategien ist.
Immunologen der FAU haben gezeigt, dass ILC2, eine Gruppe seltener lymphoider Zellen, eine Schlüsselrolle bei der Entstehung entzündlicher Arthritis spielen. Die Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei der Behandlung von Rheuma begründen.
In den kommenden sechs Jahren arbeiten Wissenschaftler aus ganz Deutschland eng zusammen, um Knochenmetastasen nach einer vorherigen Brust- oder Prostatakrebserkrankung frühzeitig zu erkennen und deren Entstehung zu verhindern. Insgesamt 7,8 Millionen Euro stehen für das DFG-Schwerpunktprogramm zur Verfügung. Die FAU ist mit einem Projekt beteiligt.
Staus sind auch im Gehirn möglich – und schädlich. Wissenschaftler der Stammzellbiologischen Abteilung konnten belegen, dass gestörte Transportwege in Nervenzellen eine bedeutende Ursache für die Entstehung der Parkinson-Krankheit sein können.
Das Deutsche Zentrum Immuntherapie (DZI) wird am 13. Juli 2018 durch Nobelpreisträger Professor Harald zur Hausen in Erlangen feierlich eröffnet. Ziel des DZI ist es, chronisch entzündliche Erkrankungen und Krebserkrankungen durch gezielte Immuntherapien erfolgreich zu behandeln.
Die Parkinson-Krankheit, früher auch als Schüttelähmung bezeichnet, zählt zu den häufigsten Bewegungserkrankungen des Nervensystems. Mediziner der FAU sind jetzt einer möglichen Ursache der Erkrankung auf die Spur gekommen – im Immunsystem der Patienten.
Die Förderung von TRENAL durch den DAAD wurde bis 2020 verlängert. Die seit 2015 erfolgreich etablierte Vernetzung der beteiligten Universitäten soll in den kommenden Jahren weiter vertieft werden.
Immunologen der FAU veröffentlichen richtungsweisende Studie, die die Bedeutung des CD83-Proteins bei der Vermeidung von Autoimmunerkrankungen spezifiziert.