Staatsexamensfeier Sommersemester 2016

Foto: R. Windhorst

Die Feier für die Absolventen des 3. Medizinischen Staatsexamens fand am Abend des 9. Juli 2016 im Redoutensaal statt. Vorausgegangen war ein Dankgottesdienst in der Neustädter Kirche. Unter den Fanfaren eines Bläserquartetts der Universitäts-Big Band (das erstmalig auch – durchaus verdient – mit einer Gage belohnt wurde) zogen die einhundertundneun (in Ziffern: 109; die Fanfare mußte deshalb mehrmals wiederholt werden) Absolventes in den mit Sonnenblumen geschmückten Redoutensaal ein. Nachdem sie auf den mit blütenweißen Laken kaschierten Bierbänken unter dem Applaus der Gäste Platz genommen hatten, hob unser Dekan Prof. Dr. Dr. h.c. J. Schüttler zu seinem Grußwort an, das traditionellerweise mit aktuellen Aperçu zur Hochschul-, Gesundheits- und Standespolitik garniert war, aber wie immer getragen von einem empathischen „Wohlan! Ihnen  steht die Welt offen!“. Der Festvortrag von Prof. Dr. S. Achenbach (der sich die dritte Silbe seines Familiennamens mit einem von ihm sehr gern zitierten klassischen Kardiologen teilt) unter dem Titel „Arzt 4.0“ prägte, in gewohnt rhetorisch-empathischer Authentizität, mit seinem Schwerpunkt auf „Sorgfalt“ des ärztlichen Handelns die Einstellung der jungen Kolleginnen und Kollegen.

Bei der anschließenden Verleihung der Lehrpreise traten vertraute Persönlichkeiten zum Studiendekan Prof. Dr. H. Drexler auf die Bühne. Bei der Überreichung der Glückwunschschreiben, in festlicher Vertretung der Staatsexamenszeugnisse, kam den verschiedenfarbigen Schleifen um die gerollten Hippokratischen Eide eine unerwartete Vorhersagekraft hinsichtlich der angestrebten Weiterbildungsfachrichtung zu.

Ein Vertreter der Absolventen würdigte in gemessener Form  die mühevollen Ereignisse der letzten 6(+) Jahre, der sich ständig verjüngende Medizinerchor unter der Leitung von Herrn Kollegen Havla begleitete beschwingt im „Rhythmus des Lebens“, Kollege M. Schmidtlein überbrückte mit seinem Quartett (mit M. Schmidt, J. Hilgert und W. Neuhuber) swingend das Dinner, und anschließend wurde, angestachelt von der FAU Big Band, bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Ein gelungenes Fest!