Humanmedizin

Was ist Humanmedizin?

Die Humanmedizin ist die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen bei Menschen. Humanmediziner oder Ärzte wollen die Gesundheit der Patienten wiederherstellen und erhalten.

Im Medizinstudium werden Ärzte wissenschaftlich und praktisch ausgebildet. Für die selbstständige Tätigkeit als Arzt ist nach dem Studium noch eine Fachausbildung notwendig, bei der man sich auf das jeweilige Fachgebiet der Medizin (Allgemeinmedizin, Chirurgie usw.) spezialisiert.

Zu Anfang des Studiums stehen lernintensive Fächer, wie Biologie, Chemie, Biochemie, Physiologie und Anatomie, mit den entsprechenden Pflichtpraktika auf dem Lehrplan. Nach zehn Semestern folgt für die letzten zwei Semester des Studiums das so genannte Praktische Jahr (PJ). Dieses ist aufgeteilt in Tertiale, die jedes für sich genommen vier Monate dauern. Zwei davon sind festgelegt auf die Fächer Innere Medizin und Chirurgie; für das dritte Tertial ist der Bereich, in dem man arbeiten möchte, frei wählbar.

Wo kann man mit diesem Studienabschluss arbeiten?

Je nach Spezialisierung kann ein Arzt in den Fachbereichen eines Krankenhauses (z. B. Anästhesie, Orthopädie) oder als niedergelassener Arzt in der eigenen Praxis arbeiten. Außerdem kann er bei Sanitäts- und Rettungsdiensten, in Gesundheitsämtern, bei großen Unternehmen als Betriebsarzt, in Altenpflegeheimen und in der medizinischen Forschung einen Job finden.